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Nico Rödenbeck wird Vizevorsitzender / Sauer wegen Randale von Jugendlichen

Dorfgemeinschaft Evesen geht mit neuem Vorstand neue Aufgaben an

Evesen (bus). Die Dorfgemeinschaft Evesen wird die Aufgabenstellungen der bevorstehenden zwei Jahre mit einem auf drei Positionen veränderten Vorstandsteam angehen. Während der im Eveser Krug tagenden Jahresversammlung trat Nico Rödenbeck die Nachfolge des bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Cord Siekmeier an. Siekmeier wechselte ins Amt des Schriftführers (zuvor Mandy Krückels), stellvertretende Schriftführerin wurde Julia Kuhlmann (für Sascha Heine).

veröffentlicht am 02.03.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 07:41 Uhr

In ihren Ämtern verblieben Jörn Malsch (Vorsitzender), Henrike Milz (Kasse), Sonja Malsch (stellvertretende Kassenführung) und Nicole Dehne (Tanz-Übungsleitung). Sämtliche Entscheidungen erfolgten mit der größtmöglichen Zustimmung der Wahlberechtigten. Was die sehr harmonische Grundstimmung der Versammlung widerspiegelte. „Die Ausgeschiedenen bleiben uns erhalten“, verwies Vorsitzender Malsch auf den Zusammenhalt der aktuell 132 Mitglieder (90 passive / 42 aktive) zählenden Gemeinschaft. So zeichne Heine nach wie vor für die Betreuung des vereinseigenen Internetauftritts verantwortlich: www.dorfgemeinschaft-evesen.de

Malsch zog im Jahresbericht eine positive Bilanz des 2008er Erntefestes – die Veranstaltung der Traditionsfeier stellt die Hauptaktivität des Vereins dar. Trotz mehrerer Neuerungen sei das Fest „insgesamt gut über die Bühne gegangen“. Der Vorsitzende stellte die Mitwirkung des Siedlerbundes, der erstmals die Festzelt-Eintrittskasse betreute, sowie die Premiere von Festwirt Christoph Elze heraus. Die Zusammenarbeit habe reibungslos funktioniert und solle in diesem Jahr fortgesetzt werden. Lobende Erwähnung fand zudem die Beteiligung der örtlichen Einwohnerschaft. Malsch: „Wir hatten super viele Wagen aus dem Ort, der Umzug war der größte im Umkreis.“

Weniger erfreulich resümierte der Vorsitzende das von betrunkenen Jugendlichen zu verantwortende Randgeschehen der Feier. „Wir und der Wirt haben davon nur Ärger, müssen teures Sicherheitspersonal bezahlen und hinterher aufräumen“, unterstrich Malsch. Die Dorfgemeinschaft allein könne das auch anderswo anzutreffende Verhalten nicht zum Besseren wenden. „Hier müssen auch die Eltern der zum Teil erst 15- oder 16-Jährigen in die Verantwortung genommen werden“, lautete sein Appell.

Tanz-Übungsleiterin Dehne gab bekannt, dass die Vorbereitungen auf das diesjährige Fest, das wiederum am zweiten September-Wochenende gefeiert wird, bereits begonnen haben. Der Verein lädt von Februar bis Juli an jedem zweiten Montag im Monat zu Übungsabenden in den „Eveser Krug“ ein. Die Teilnahme steht auch Besuchern und Neueinsteigern frei. Sascha Heine, der im Anschluss an die Versammlung Videoaufzeichnungen von den Erntefesten 1992 und 1993 zeigte, informierte über die große Akzeptanz der Homepage. Die Seite habe allein im September 2008 126 876 Zugriffe verzeichnet.

Jörn Malsch würdigte das Engagement von Heine, Siekmeier und Krückels und überreichte ihnen kleine Anerkennungsgeschenke.




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