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Domizil in Ovesieks Scheune mitten im Dorf gefunden

Dorfladen-Projekt nimmt Fahrt auf

MEINSEN/WARBER. Den Weihnachtsmarkt am ersten Adventssonntag hat das Team um Dirk Bussmann und Norbert Haverland, das sich für einen Dorfladen im Ort stark macht, genutzt, um im Gespräch oder per Flyer über den derzeitigen Stand der Planungen zu informieren. Es ist schon eine Menge in Gang gekommen, aber ein solches Projekt braucht etwa drei Jahre bis zur tatsächlichen Realisierung. Immerhin wurde inzwischen geklärt, dass der zukünftige Dorfladen mitten im Dorf in der Scheune von Karl-Heinrich Ovesiek entstehen soll.

veröffentlicht am 07.12.2018 um 14:55 Uhr

Wollen den Dorfladen voranbringen: Norbert Haverland (v.l.), Dirk Bussmann und Helge Ovesiek. Foto: gn

Autor:

Gabi Nachstedt
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Helge Ovesiek, der auch in dem Projektteam mitarbeitet, gab grünes Licht für diesen Standort. Anfang kommenden Jahres soll zunächst ein Verein gegründet werden. Mit einem monatlichen Beitrag von 10 bis 15 Euro soll so ein sicheres Standbein für die Finanzierung geschaffen werden. Dafür bekommen Vereinsmitglieder beim Einkaufen später Prozente. Im Dorfladen sollen neben einer Grundversorgung mit Produkten, wie man sie in jedem Supermarkt finWollen den Dorfladen voranbringen: Norbert Haverland, Dirk Bussmann und Helge Ovesiek (von links). Foto: gndet, auch lokale, regionale und saisonale Produkte angeboten werden, überwiegend in Bioqualität. Da sämtliche Arbeiten im Laden ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern übernommen werden, fallen keine Lohnkosten an, was die Preise niedrig bleiben lässt.

In Gesprächen stellte sich schon jetzt heraus, dass sich einige Frauen bereits freuen, dort stundenweise mit anzupacken. Tatsächlich soll diese Nahversorgung vor Ort auch ein Treffpunkt und Kommunikationszentrum werden. Möglicherweise wird es auch ein kleines Café dabei geben.

Jens Bartling vom Projektteam: „Endlich kann man auch seine Kinder mal wieder mit einem Einkaufszettel losschicken. Oder sie können sich vom Taschengeld selbstständig ein Eis holen. Das wäre in einem Dorfladen zu Fuß oder mit dem Rad machbar.“

Doch zunächst muss viel Organisatorisches erledigt werden. So steht zunächst eine baurechtliche Nutzungsänderung der Ovesiekschen Scheune an. Danach müssen ein Finanzierungskonzept erstellt und Fördermittel beantragt werden. Irgendwann muss eine Bauabnahme erfolgen, hinsichtlich Sicherheit und Hygiene. Die Ladeneinrichtung soll gebraucht erworben werden, außerdem wird ein Kredit benötigt, um das erste Ladensortiment kaufen zu können.

Bei diesen vielen Aufgaben, die sich Dirk Bussmann und Norbert Haverland vorgenommen haben, ist es wichtig, viele in Meinsen, Warber, Rusbend und Achum von der Idee zu überzeugen, das Projekt in Ruhe voranzubringen und zwischendrin den Spaß an diesem Vorhaben nicht zu verlieren.

Bildunterschrift:




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