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Ortsfeuerwehr Krückeburg: Jürgen Rischmüller bleibt weiterhin Ortsbrandmeister

Drei Ehrungen für 60 Jahre werden nachgeholt

Krückeberg (boh). „Die Zeiten für die Feuerwehr werden leider nicht besser“, bedauerte Jürgen Selle, stellvertretender Kreisabschnittsleiter, in der Jahresversammlung der Ortswehr. „Überall verzeichnen die Wehren Mitgliederschwund. Das kann nicht so bleiben“, betonte er. Selle erklärte, dass der Kreisverband sich jetzt dem demografischen Wandel stellen müsse.

veröffentlicht am 26.03.2008 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:42 Uhr

Zwar zeige die Ortsfeuerwehr seit Jahren eine stabile Mitgliederzahl, aber auch sie könne langfristig personelle Probleme bekommen, erklärte Jürgen Selle. Zu einem Hilfeleistungseinsatz für einen vermissten Patienten der Neurologischen Klinik und einer Alarmübung auf Gut Stau wurde die Ortsfeuerwehr im letzten Jahr gerufen, führte Ortsbrandmeister Jürgen Rischmüller in seinem Bericht aus. Insgesamt 876 Dienststunden wurden von den aktiven Mitgliedern 2008 erbracht. Für Erhalt und Pflege rund ums Feuerwehrhaus schlagen über 70 Stunden zu Buche. „Mit unserem Fahrzeug legten wir 273 Kilometer zurück“, sagte Rischmüller. Dabei sei die Krückeberger Wehr bei allen Großveranstaltungen in der Stadt gewesen. Auch in diesem Jahr gibt es für die Ortswehr einen vollen Terminkalender: Unter anderem werden die Mitglieder das traditionelle Osterfeuer veranstalten und erneut am Hessisch Oldendorfer Umwelttag teilnehmen.

Organisiert wurde für die Mitglieder im letzten Jahr eine Tagesfahrt ins Emsland mit Besichtigung der Meyer-Werft in Papenburg.

Bei den Wahlen zum Kommando gab es keine Überraschungen. Ortsbrandmeister bleibt Jürgen Rischmüller, ihn vertritt weiterhin Thomas Feininger. Zum Gerätewart wählte die Versammlung Jörg Meier. Sicherheitsbeauftragter ist Heiner Franz. Schriftführer wurde Dieter Rischmüller. Kassierer bleibt Heinz Winter. Zum Leiter der Altersabteilung wurde Wilhelm Meyer ernannt.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Jörg Meier ausgezeichnet. Bereits seit 60 Jahren dabei sind Friedrich Buddensiek, Gerhard Franz und Erich Pape. Alle drei konnten aus privaten Gründen nicht an der Versammlung teilnehmen, die Ehrungen werden nachgeholt.




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