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Golanhöhentheater erntet mit dem Stück „Heiße Bräute machen Beute“ viel Beifall

Drei Hausfrauen und ihr großer Coup

Wölpinghausen (aw). Ein Banküberfall, Müllsäcke voller Geld und drei Hausfrauen in Nöten – das sind die Zutaten der aktuellen Krimikomödie „Heiße Bräute machen Beute“, die das „Golanhöhentheater“ in der „Kleinen Freiheit Nr. 4“ in Wölpinghausen am vergangenen Freitag aufgeführt hat.

veröffentlicht am 11.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:22 Uhr

Drei Hausfrauen überfallen die Sparkasse in Wölpinghausen und klauen zwei Millionen Euro aus dem Safe. Vivienne (Brigitte Hassink) möchte mit ihrem Anteil vom Geld der Firma ihres Mannes Erwin (Jürgen Diesner) helfen, die finanzielle Probleme hat. Ihre Komplizinnen Lisbet (Claudia Mahnert) und Hedwig (Sandra Muth) träumen unterdessen von Wellness, Reisen, Luxus und gut aussehenden Männern.

Eigentlich war alles perfekt geplant. Sogar an Decknamen für die Telefonüberwachung hatte das Bandentrio gedacht. Doch beim Überfall geht so einiges schief.

Erst verlieren Vivienne und Lisbet Hedwig aus den Augen, weil die sich auf der Toilette in Klatschzeitungen vertieft und die Zeit vergessen hat. Dann fällt das Fluchtauto, das Lisbet als „Schnäppchen“ für zwei Euro gekauft hat, nach 500 Metern brennend auseinander, und als wäre das nicht schon schlimm genug, vergisst Hedwig bei ihrer Flucht auch noch den Schneidbrenner, mit dem die drei Bankräuberinnen den Safe aufgeschweißt haben. Darauf steht aber die Adresse von Erwins Firma. Und so taucht kurze Zeit später Kommissar Scholz (Joachim Muth) auf, von Vivienne als Französin immer liebevoll „Schlünz“ genannt.

Doch nicht nur die Polizei taucht auf. Plötzlich interessiert sich auch die stets neugierige Nachbarin Frau Aschenbrenner (Karin Legler) für die mysteriösen Vorgänge im Haus. Vivienne weicht ihren bohrenden Fragen aus, indem sie ihr ein Märchen nach dem anderen auftischt. Ihre Freundin Hedwig macht Vivienne kurzerhand zur Polin Olga, die wahlweise aus Warschau, Kiew oder „von der Wolga“ kommt und als Polin natürlich wunderbar „Polenta“ kochen kann. Zu allem Überfluss klingelt plötzlich noch das Telefon. Giuseppe (Hartwig Hassink), ein mehr als italienischer Mafioso, hat den Raubzug der drei Hausfrauen beobachtet und will jetzt einen Anteil haben.

Die turbulente Krimikomödie von Rolf Salomon, in der auch diverse Liebschaften nicht zu kurz kommen, erntete beim Publikum großen Beifall.

Die Komödie wird am 29. Oktober sowie am 5. und 6. November jeweils ab 19.30 Uhr wieder aufgeführt. Karten sind im „Kleinen Laden“ in Wölpinghausen, an der Classic-Tankstelle in Hagenburg und in „Sandinas kleiner Ladenwelt“ in Sachsenhagen erhältlich.




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