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Drei Kettenbagger machen der Klinikruine den Garaus

Bad Eilsen. Zunächst war er für Ende Oktober 2011 geplant gewesen – der Abriss der zuvor bereits entkernten früheren Weserberglandklink an der Wilhelm-Busch-Straße. Doch Arbeiten anderen Orts hatten das Anrücken der Bagger verzögert. Sehr zum Bedauern von Bad Eilsens Bürgermeisterin Christel Bergmann, die bereits um die Jahreswende gedrängt hatte. Jetzt, knapp drei Monate später als terminiert, sind sie gleichwohl da – die drei 30-, 40-, respektive 50-Tonnen-Ungetüme der Müller Sand- und Kiesgruben GmbH mit Sitz in Porta Westfalica, die der Bausubstanz der Ruine vollends den Garaus machen.
„Es hat bislang keinen Frost im Boden gegeben. Als Folge davon gingen die Erdarbeiten auf den vielen Baustellen, auf denen unser Personal und Material im Einsatz ist, weiter – wir konnten also nicht eher weg“, berichtet Müller.
„Wir haben in Bad Eilsen am vergangenen Montag zunächst mit einem 30 Tonnen- und einem 40-Tonnen-CAT-Kettenbagger angefangen und am Mittwoch noch einen 50 Tonnen schweren ,Kollegen’ dazu geholt“, berichtet „Müller“-Dilpomingenieur Michael Gabbert. Die Geräte beginnen mit dem Abriss an der Rückseite der Weserberglandklinik, arbeiten sich dann langsam in Richtung Vorderfront respektive Wilhelm-Busch-Straße vor. Bis man von dort aus etwas sieht, wird as also noch dauern.

veröffentlicht am 25.01.2012 um 11:05 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 19:41 Uhr

Bad Eilsen. Zunächst war er für Ende Oktober 2011 geplant gewesen – der Abriss der zuvor bereits entkernten früheren Weserberglandklink an der Wilhelm-Busch-Straße. Doch Arbeiten anderen Orts hatten das Anrücken der Bagger verzögert. Sehr zum Bedauern von Bad Eilsens Bürgermeisterin Christel Bergmann, die bereits um die Jahreswende gedrängt hatte. Jetzt, knapp drei Monate später als terminiert, sind sie gleichwohl da – die drei 30-, 40-, respektive 50-Tonnen-Ungetüme der Müller Sand- und Kiesgruben GmbH mit Sitz in Porta Westfalica, die der Bausubstanz der Ruine vollends den Garaus machen.
„Es hat bislang keinen Frost im Boden gegeben. Als Folge davon gingen die Erdarbeiten auf den vielen Baustellen, auf denen unser Personal und Material im Einsatz ist, weiter – wir konnten also nicht eher weg“, berichtet Müller.
„Wir haben in Bad Eilsen am vergangenen Montag zunächst mit einem 30 Tonnen- und einem 40-Tonnen-CAT-Kettenbagger angefangen und am Mittwoch noch einen 50 Tonnen schweren ,Kollegen’ dazu geholt“, berichtet „Müller“-Dilpomingenieur Michael Gabbert. Die Geräte beginnen mit dem Abriss an der Rückseite der Weserberglandklinik, arbeiten sich dann langsam in Richtung Vorderfront respektive Wilhelm-Busch-Straße vor. Bis man von dort aus etwas sieht, wird as also noch dauern.
Die Firma Müller will auf der Bad Eilser Baustelle bis zu fünf Arbeiter beschäftigen – was allein schon deswegen nötig sei, weil auch jetzt immer noch Handarbeiten anfallen würden. Etwa, wenn es um das Trennen von Wertstoffen vor Ort geht; denn besagtes Trennen ist die Grundbedingung für das anschließende Recyceln – und recycelt wird von der Klinik so gut wie alles. Gabbert: „Ich rechne damit, dass sich die Abbrucharbeiten etwa zwei bis drei Monate hinziehen werden.“ Anders ausgedrückt: Die Ruine müsste Ende März respektive Ende April abgetragen sein. Vorausgesetzt dass es keinen allzu harten Winter gibt, der die Arbeiten naturgemäß verzögern würde. Der Boden jedenfalls, soviel ist laut Müller bislang klar, birgt zumindest bis dato keine bösen Überraschungen sprich Altlasten.

Mehr morgen in der LZ/SZ.




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