weather-image
15°
×

Keine definitive Zusage für Schalttermine

DSL superschnell: 0 57 21-Ausbau fast fertiggestellt

Hespe/Meerbeck (gus). Es ist so gut wie vollbracht: Der DSL-Ausbau für den Vorwahlbereich 0 57 21 in Hespe und Meerbeck befindet sich in den letzten Zügen. Am kommenden Mittwoch, 8. April, informiert die Deutsche Telekom über die künftig verfügbare Kapazität für Internetzugänge und ihre eigenen Tarife. Eingeladen sind alle interessierten Bewohner des Ausbaubereichs.

veröffentlicht am 05.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:42 Uhr

Eine feste Terminzusage, wann die ersten DSL-Zugänge nutzbar sind, wollte Telekom-Pressesprecherin Claudia Brandes noch nicht nennen. Auch hierzu werde bei der Informationsveranstaltung am kommenden Mittwoch im Hotel Bad Hiddenserborn, Beginn 19 Uhr, Genaueres mitgeteilt. Referieren wird wie schon mehrfach bei ähnlichen Anlässen der Telekom-Mitarbeiter Jürgen Schneider.

Außer den neu geschaffenen technischen Rahmenbedingungen wird das Telekommunikationsunternehmen auch über eigene DSL-Tarife informieren. Wer möchte, kann bereits einen Vertrag abschließen. Eingeladen hat offiziell die Gemeinde Hespe. Diese ist nämlich gemäß einem Joint-Venture-Vertrag, der im vergangenen Sommer unterzeichnet worden ist, zur Werbung für die netzbetreibende Telekom verpflichtet, die auch den Ausbau bezahlt.

Gleiches gilt für die Gemeinde Meerbeck, die dritter Joint-Venture-Partner ist. Hespes Bürgermeister Werner Vehling sieht die vertraglichen Verpflichtungen als erfüllt an – auch wegen der Bürgerinitiative um Günter Stahlhut. Die dabei Mitwirkenden seien schließlich auch Bürger der Gemeinde Hespe und hätten ebenfalls für die Telekom geworben.

Eine Verpflichtung, einen DSL-Vertrag mit der Telekom abzuschließen, bestehe selbstverständlich nicht. Auch haben die beteiligten Gemeinden nicht zu befürchten, möglicherweise Geld für den Ausbau bezahlen zu müssen, wenn nicht genügend Kunden bei der Telekom unterschreiben. „Dagegen habe ich uns abgesichert“, betont Vehling.

Die Bauarbeiten sind so gut wie beendet. Techniker führen noch letzte Handgriffe an den Verteilerkästen aus. Nach Vehlings Kenntnis folgt daraufhin ein Probelauf, danach wiederum könnten die ersten Anschlüsse geschaltet werden. Dies soll Mitte oder Ende April geschehen. Bleibt es dabei, so wäre der Kampf um die DSL-Versorgung für den Vorwahlbereich 0 57 21 exakt nach fünf Jahren beendet. „Im April 2004 habe ich den ersten Brief geschrieben“, erinnert sich Vehling.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige