weather-image
15°
×

Für Vorwahlen 05722 und 05724 fertig

DSL-Ausbau: Erste Anschlüsse Ende November

Hiddenserborn (gus). Die Deutsche Telekom hat gestern im Hotel „Bad Hiddenserborn“ bei einer Informations- und Vertriebsveranstaltung erläutert, was nach dem DSL-Ausbau in den Vorwahlbereichen 0 57 24 und 0 57 22 der Gemeinden Hespe, Helpsen und Seggebruch in puncto Breitband möglich ist. Die ersten Anschlüsse können offenbar bereits Ende November geschaltet werden.

veröffentlicht am 27.11.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:42 Uhr

Der Saal des Hotels platzte beinahe aus den Nähten, nicht jeder DSL-Interessierte fand einen Sitzplatz. Das Interesse war also groß – und die Telekom-Mitarbeiter warteten nicht lange damit, die Neugier der Zuhörer zu befriedigen: Eine Daten-Übermittlungsgeschwindigkeit von sechs bis 16 Megabit pro Sekunde wurde für den fraglichen Bereich in Aussicht gestellt.

Nach einem Schnellkurs in Breitband-Technologie und -Netzausbau erläuterte ein Mitarbeiter des Stadthäger „T-Punkt“, wie die Bürger der drei Gemeinden vorgehen müssen, um alsbald mit Hochgeschwindigkeit im Internet surfen zu können. Der Netzbetreiber Telekom machte sich nach getaner Ausbau-Arbeit daran, möglichst auch die eigenen Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen.

Eilfertig wurden die aktuellen Telekom-Tarife erläutert. Kunden, die nun zwecks DSL-Anschluss von einem anderen Telefon-Anbieter zur Telekom wechseln, erhalten zusätzlich zu einer Wechselprämie Vergünstigungen in den ersten Monaten der Vertragslaufzeit. Der Vertrieb des Kommunikationsriesen leistete ganze Arbeit. Wer mochte, konnte noch bei der Veranstaltung einen Anschluss in Auftrag geben. Ansonsten sollen Interessierte an einem DSL-Anschluss in den T-Punkt marschieren und nicht etwa eine Hotline nutzen.

Erfolg bei der Vermittlung von Telekom-Verträgen kommt aber nicht nur dem Wirtschaftsunternehmen zugute. Der DSL-Netzausbau ist für die beteiligten Kommunen wohl weder umsonst noch kostenlos gewesen. Maximal 33 000 Euro beträgt der Zuschussanteil der drei Gemeinden. Sollte die Telekom ausreichend DSL-Verträge abschließen, sinkt der kommunale Anteil – im Optimalfall gen Null.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige