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VfL-Trainer Saulius Tonkunas muss das Team neu aufbauen

Duell der "Fehlstarter": Bad Nenndorf mit besserer Einstellung in Lehre

Handball (hga). In der Verbandsliga ist der VfL Bad Nenndorf beim VfL Lehre zu Gast. Es ist das Aufeinandertreffen zweier "Fehlstarter", beide Mannschaften sind nach zwei Spieltagen ohne Punktgewinn.

veröffentlicht am 23.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:25 Uhr

Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt weisen die Kurstädter mit 45:70-Toren ein deutliches Minus im Torverhältnis aus. Das verwundert allerdings bei näherem Hinsehen nicht. Am vergangenen Wochenende feierten die Kurstädter eine Heimpremiere der besonderen Art. Gegen den Aufsteiger VfL Wittingen verlor die Mannschaft21:32 und gab eine blamable Vorstellung. Zum großen Teil blieben die Kurstädter jeden Nachweis schuldig, in der Verbandsliga bestehen zu können. Nur ganz selten war so etwas wie Einsatz und Kampf zu sehen, das Spiel wurde ansonsten häufig von Seiten des VfL körperlos geführt. Das der VfL spielerisch, mit schwach besetztem Rückraum, nicht die Größe in der Liga sein kann, war zu erwarten. Der so wichtige Auftritt als Mannschaft jedoch geriet zum Fiasko. Wer jedenfalls gehofft hatte, bedingungslosen Kampf und Einsatz zu sehen, wurde enttäuscht. So ist der VfL bereits nach zwei Spieltagen mitten im Kampf um den Klassenerhalt. VfL-Coach Saulius Tonkunas war schier erschrockenüber seine Mannschaft. "Meine Aufgabe ist es jetzt, der Mannschaft das nötige Selbstvertrauen zurück zu geben", stellt Tonkunas fest. Nun wurde das Spiel unter der Woche wie schon nach dem ebenso schwachen Auftritt beim TuS Bergen aufgearbeitet. Jetzt ist die Mannschaft gefordert, diese beiden Spiele schnellstmöglich vergessen zu machen. Noch ist es früh genug, das Ruder herum zu werfen und über den bedingungslosen Kampf, den Abstiegskampf zu verhindern. Die fehlende Erfahrung kann der VfL Bad Nenndorf nur durch eine gute Einstellung und mannschaftliche Geschlossenheit wett machen. "Wir können keinen Schritt mehr zurückmachen. Schlimmer gehtes nun wirklich nicht", weiß Saulius Tonkunas zu genau. Gehen noch weitere Spiele auf diese Weise verloren, wird schon bald wie im Vorjahr der Ruf nach den "Alten", die in der Reserve spielen, laut werden. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.




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