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Duo Rubingold in der Tönebön-Stiftung

HAMELN. „Ich brauch Tapetenwechsel – sprach die Birke“ – mit diesem Chanson startete der Nachmittag zu Ehren der unvergessenen Hildegard Knef.

veröffentlicht am 16.11.2017 um 00:00 Uhr

Jörg Rudolf und Sabine Krauthäuser zogen als Duo Rubingold alle Register – mit Klavier, Gesang und einem Mikrofon. Premiere eines neu erarbeiteten Programms, das den Bewohnerinnen und Bewohnern vorgestellt wurde.

Sabine Krauthäuser interpretierte „die Knef“ auf die ihr eigene Art und Weise mal fordernd, mal melancholisch, mal berlinerisch, mal Grande Dame – wunderbar begleitet von Jörg Rudolf am Klavier. Es gab nicht nur Tapeten-wechsel, sondern auch fliegenden Kostümwechsel – sehr zur Freude des Publikums. „Eins und eins, das macht zwei“ „Von nun an ging’s bergab“, „Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen“ – um nur einige Titel zu nennen – begeisterten die Zuhörer, luden zum leisen Mitsingen oder Summen ein. „Ich bin einfach hingerissen“, so der Kommentar eines Bewohners. „Ich hab die Knef im Herzen und habe sie auf den Brettern in Hamburg erlebt.“ „Der alte Wolf wird langsam grau“ – „Ja, das war gut“, meinte spontan ein anderer. Natürlich durfte auch „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ nicht fehlen. Alle klebten an den Lippen der Sängerin, sangen die Texte mit und waren am Schluss ob der eigenen Textsicherheit erstaunt und erfreut zugleich. Das Duo Rubingold hat den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stiftung einen ganz besonderen Musiknachmittag beschert, die sich dafür mit großem Applaus bedankten.PR




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