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Kulturausschuss erörtert Details von Sommerfest und Landkreisjubiläum „900 Jahre Schaumburg“

Durchlaucht könnte Zeche mit „Bückeburg Fünfer“ zahlen

Bückeburg (bus). Im Ratsausschuss für Kultur und Fremdenverkehr sind weitere Details von Sommerfest und Landkreisjubiläum bekannt geworden. Obwohl sich die Planungen für beide Feste noch im Anfangsstadium befinden, sind bereits erste Konturen zu erkennen. So nannte Stefan Reinecke von der Stadtverwaltung als Termin des Sommerfestes das Wochenende vom 18. bis 20. Juni und Johanna Harmening von der Tourismus-Information stellte den „Bückeburg Fünfer“ vor, der vom 1. August an landkreisweit als Zahlungsmittel eingeführt werden soll.

veröffentlicht am 11.02.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 02:41 Uhr

Das Sommerfest soll möglichst dort anschließen, wo es 2006 aufgehört hatte. 2008 war das Fest bekanntlich mangels Beteiligung abgesagt worden. „Der Neuanfang soll wie in der Vergangenheit unter dem Motto ,von Bürgern für Bürger“ stehen’, teilte Ausschussvorsitzender Albert Brüggemann mit. Gefeiert wird freitags von 18 bis 24 Uhr, sonnabends von 11 bis 24 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Das Geschehen wird sich im wesentlichen zwischen Stadtkirche und Marktplatz abspielen. Vereine, Gruppierungen und Institutionen sind eingeladen, die Angebotsvielfalt der Stadt darzustellen. „Es soll, vom Kleinkind bis zum Senior, aufgezeigt werden, wie schön und bunt Bückeburg ist“, erläuterte Reinecke.

Besonderes Gewicht kommt dem jüngst gegründeten „Lokalen Bündnis für Familien“ zu. Eine der im Ausschuss diskutierten Ideen hatte die Einbindung der zahlreichen Neubürger zum Inhalt. Diese könnten eigens eingeladen und betreut werden. Für die Eltern wären Stadtführungen denkbar, für die Kinder ein von den städtischen Kindergärten organisiertes Programm. In dessen Rahmen könnten beispielsweise Basteleien angefertigt werden, die zehn Wochen darauf beim Ausschmücken der Stadt Verwendung finden. Am 29. August erhält Bückeburg im Rahmen des Landkreisjubiläums „900 Jahre Schaumburg“ Besuch von Fürst Ernst zu Holstein-Schaumburg.

Die von einem Schauspieler dargestellte Durchlaucht kommt an seine frühere Wirkungsstätte, um hier einen Gerichtstag abzuhalten. Das Jubiläumsprojekt firmiert unter dem Rahmenbegriff „Schaumburg macht Ernst“ und beinhaltet fünf Einzelaktionen – Städtebund, Stadtputz, Stadtempfang, Spur der Steine und Schaumburg Fünfer. Der unter den Leitspruch „Schaumburger Friede“ gestellte Fürstenbesuch ist beim „Stadtempfang“ angesiedelt. Als Schauplatz der Gerichtsverhandlung wird voraussichtlich der Marktplatz dienen. Später geht es Richtung Schloss, wo gegen 22.30 Uhr ein prächtiges Renaissance-Feuerwerk die Szenerie erhellen wird.

Beim „Fünfer“ handelt es sich keineswegs um einen Aprilscherz. Die für den Auftakt der Jubiläumsaktivitäten vorgesehene Einführung des exklusiven Zahlungsmittels lehnt sich an ein 2008 in Rinteln etabliertes Gutschein-System an. Das Konzept soll auf die Städte Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen ausgeweitet werden. Die „Fünfer“ sollen in allen vier Städten zum Einkauf berechtigen. Allerdings nur bei den teilnehmenden Händlern. Harmening berichtete von Gesprächen mit der Bückeburger Kaufleutegemeinschaft „Handel aktiv“, in denen die Regionalwährung auf große Zustimmung gestoßen sei.




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