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Ortsfeuerwehr Ahe mit ihrer Logistikgruppe Helfer für besondere Fälle

Eigener Anhänger ein großer Wunsch

Ahe (who). „Die Nähe zur Weser bedingt, dass die Ortsfeuerwehr Ahe bei Hochwasser zuweilen besonders gefordert ist“, hat Stadtbrandmeister Friedel Garbe zur Jahreshauptversammlung der kleinen aber feinen Wehr besonders hervorgehoben. Dass Ahe beim jüngsten Weserhochwasser keine Unterstützung der anderen Rintelner Ortsfeuerwehren angefordert habe, habe im Rathaus und insbesondere bei Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz keine Besorgnis ausgelöst. „Ahe macht bei Hochwasser sein eigenes Ding und fordert keine Hilfe an“, so Garbe.

veröffentlicht am 01.02.2011 um 09:19 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:42 Uhr

Ihrerseits verstehen sich die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus Ahe mit ihrer Logistikgruppe als Helfer für besondere Fälle. So zum Beispiel bei der Versorgung der Rintelner Einsatzkräfte im Falle von Großschadenslagen, verdeutlichte Ortsbrandmeister Reinhard Möller. Ebenfalls habe die Logistikgruppe bei der Versorgung der Wettkämpfer bei den Regionalwettbewerben eine vorbildliche Rolle gespielt, lobten der Stadtbrandmeister sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister Rainer Kuhlmann.

Diesen Rückenwind nutzte Ahes Ortsbrandmeister, um ein Dauer-Anliegen in Erinnerung zu bringen. „Zur Bewältigung dieser Aufgabe sind wir auf einen privaten Anhänger angewiesen, der im Alarmfall erst mit der Ausrüstung beladen werden muss. Es besteht weiterhin der Wunsch nach einem eigenen Anhänger der Feuerwehr.“

Die Ortsfeuerwehr Ahe schickte in 2010 mehrere ihrer 22 Aktiven zu Aus- und Fortbildungen. So auch Antje Rinne, die ihre Prüfungen als Atemschutzgeräte-Trägerin und als Truppführerin ablegte.

Bei 47 Diensten und Einsätzen verbuchte die Wehr unter dem Strich 1599 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Dabei hatte Jörg Plenert, der bereits im Vorjahr „Feuerwehrmann des Jahres“ geworden war, erneut mit der höchsten Dienstbeteiligung von 119 Stunden an 32 Tagen gepunktet.

Es bestehen gute Aussichten, dass aus der Jugendfeuerwehr mit derzeit elf Jungen und elf Mädchen in absehbarer Zeit Verstärkung für die Aktiven-Gruppe komme, ließ die Jugendfeuerwehrwartin Katja-Mia Homberg durch ihren Bericht hoffen.

Dass Feuerwehrdienst auch Spaß machen soll, unterstrich Ortsbrandmeister Möller. „Wir hatten viel Spaß beim ersten Gummistiefelweitwurf-Wettbewerb, der von der Dorfgemeinschaft Westendorf organisiert wurde.“ Darüber hinaus habe der fünfte Platz bei den Stadtwettbewerben der Rintelner Feuerwehren dazu motiviert, dieses Jahr den vierten Platz anzupeilen. Ebenso solle beim sechsten Engerschen Gänsemarsch erneut der Heimvorteil ausgespielt werden.

Da die Jubilare Norbert Marciniak und Hubert Hohmann, die für 25 und 50 Mitgliedsjahre geehrt werden sollten, nicht an der Hauptversammlung teilnehmen konnten, dürfen sie sich auf einen Nachholtermin freuen.

Jörg Plenert (r.) wurde von Ortsbrandmeister Reinhard Möller zum zweiten Mal als Feuerwehrmann des Jahres geehrt. Foto: who




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