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Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler auf Stippvisite in seiner alten Heimat

Ein Bückeburger Junge im Goldenen Buch

Bückeburg (rc). Der einstige Bückeburger Philipp Rösler hat gestern Abend seiner alten Heimat eine Stippvisite abgestattet. Der Bundesgesundheitsminister und Vorsitzende der FDP Niedersachsen trug sich im Historischen Ratssaal – „hier bin ich noch nie gewesen“ – in das Goldene Buch der Stadt ein, dann ging es zum Dreikönigstreffen der FDP.

veröffentlicht am 15.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 04:41 Uhr

„Es ist immer eine besondere Ehre, sich in ein Goldenes Buch einzutragen“, sagte der Minister. „Aber in meiner Heimatstadt ist es eine besondere Ehre.“ Rösler lebte von 1981 bis 1988 in Bückeburg, als sein Vater an der Heeresfliegerwaffenschule stationiert war. „Als Kind bin ich nach der Grundschule immer ins Offizierskasino der Jägerkaserne gegangen, um dort zu essen“, erinnerte er sich im Gespräch mit unserer Zeitung: „Mein Vater hat mich alleine großgezogen.“ Nach der Grundschule besuchte er das Adolfinum, ist noch heute Mitglied im Segelflugverein Schaumburg, wenn auch nur passives. Gewohnt haben die Röslers in der Straße „An den Hofwiesen“. „In der Nr. 11.“ Sein erstes Konto hatte er bei der Sparkasse, wie er sich in seiner kurzen Dankesrede erinnerte. Sprach’s, und trug sich nach dem Durchblättern („Das atmet richtig Geschichte“) in das Goldene Buch der Stadt ein.

Zuvor hatten Bürgermeister Reiner Brombach und die Kreis- und Stadtspitzen der FDP den Minister „zum Heimspiel“ in Bückeburg willkommen geheißen. Brombach: „Es ist uns eine große Ehre.“ Der entdeckte bei der Erklärung der Bilder im Ratsaal, insbesondere bei dem des Mitbegründers der FDP und ehemaligen Bückeburger Bürgermeisters Wilhelm Külz Parallelen. „Er ist mit 29 Jahren Bürgermeister geworden. Bückeburg hat keine Angst vor jungen Leuten.“

Ein Interview mit Philipp Rösler und ein Bericht über das Dreikönigstreffen der Liberalen in Bückeburg folgen.

„Das atmet richtig Geschichte hier“, stellte Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler beim Durchblättern des Goldenen Buches – umringt von Bürgermeister Reiner Brombach und den FDP-Spitzen fest, als er auf den Namen des ehemaligen Verteidigungsministers Georg Leber stieß. Dann trug er sich ein. Foto: tol




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