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FC Hevesen wird seinen 100. Geburtstag groß feiern – Platz bis dahin wieder in Ordnung

Ein Bundesligist kommt

BÜCKEBURG. Der 100. Geburtstag des FC Hevesen wirft seine Schatten voraus. Im Sommer wird groß gefeiert, unter anderem wird eine Bundesligamannschaft zu einem Freundschaftsspiel kommen. Wer kommt, das verraten die Verantwortlichen noch nicht, sondern verweisen auf eine Pressekonferenz Anfang Mai. Außerdem ist am 8. Juni das Endspiel des Kreispokals im Bückeburger Ortsteil geplant. Bis dahin soll der A-Platz wieder im 1a-Zustand sein.

veröffentlicht am 16.04.2019 um 12:16 Uhr
aktualisiert am 16.04.2019 um 18:10 Uhr

Nach den ergiebigen Regenfällen der vergangenen Wochen sieht der A-Platz des FC Hevesen inzwischen deutlich besser aus. Sorgen bereitet dagegen der durchforstete Grünstreifen im Hintergrund, vor dem jetzt ein Ballfangnetz installiert wird. Foto: rc
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Der 100. Geburtstag des FC Hevesen wirft seine Schatten voraus. Im Sommer wird groß gefeiert, unter anderem wird eine Bundesligamannschaft zu einem Freundschaftsspiel kommen. Wer kommt, das verraten die Verantwortlichen noch nicht, sondern verweisen auf eine Pressekonferenz Anfang Mai. Außerdem ist am 8. Juni das Endspiel des Kreispokals im Bückeburger Ortsteil geplant.

Eine der größten Sorgen der Verantwortlichen ist derzeit, dass der von Maulwurfshügeln zerfurchte Acker, auch A-Platz genannt, bis dahin wieder ein Sportplatz ist, der allen Ansprüchen genügt, ohne dass gleich größere Verletzungen auftreten (wir berichteten). Das wird er, wie Fachgebietsleiter Lennart Braun auf der jüngsten Sitzung des Sport- und Partnerschaftsausschusses versicherte. Es habe diverse Gespräche auf und rund um den A-Platz gegeben. Eine Fachfirma ist beauftragt, die den Platz mit Sanden, Auflockern und Nachsäen wieder auf Vordermann bringt. „Bis zum Kreispokal wird alles in Ordnung sein“, versicherte der Fachgebietsleiter.

Zwei Dinge werden bis dahin aber auf der Sportanlage des FC Hevesen nicht fertig sein. Die Flutlichtanlage für den B-Platz wird im Verlauf des Jahres kommen. Mittel dafür sind im Haushalt der Stadt eingestellt, außerdem ist auf entsprechenden Antrag ein Zuschuss gewährt worden, wie es im Ausschuss hieß.

Bis zum Kreispokal werden hinter den Toren der beiden Plätze zur Straße Achumer Wiese hin auch keine Ballfangzäune errichten werden. Sie müssen gebaut werden, weil im Winter der Grünstreifen zwischen den Sportplätzen und der Straße wegen Bruchgefahr durchforstet werden musste. Dessen Äste und Stämme hatten bis dahin verhindert, dass zu scharf und unplatziert geschossene Bälle auf der Straße landeten. Zum einen können Autofahrer erschreckt werden, zum anderen aber auch insbesondere Kinder während des Trainings auf die Straße rennen. „Ein gewisses Gefahrenpotenzial“, wie es im Ausschuss hieß.

Dem wird nun seitens der Stadt Bückeburg abgeholfen, die Eigentümerin der Sportanlage ist. Sie wird hinter beiden Toren ein je 40 Meter breites und sechs Meter hohes Netz installieren. Rund 10 000 Euro sind dafür einkalkuliert. Bis zum Kreispokalfinale mit diesem Bau fertig zu werden, bezeichnete der Fachgebietsleiter als „utopisch“. Der Bau müsste ausgeschrieben und Fristen beachtet werden.

Ratsherr Gerhard Schöttelndreier (SPD), auch Ortsvorsteher in Achum, verwies darauf, dass die Verkehrssicherungspflicht Aufgabe der Stadt sei. Er schlug vor, statt der Netze einen massiven Ballfangzaun aus Maschendraht zu bauen: „So ein Fliegengitter ist zu kurzsichtig gedacht und in wenigen Jahren kaputt.“ Braun sagte dagegen, dass der Ballfang durch Bäume und Büsche 50 Jahre funktioniert hatte. Von einem Metallzaun sei aufgrund des Lärms, den dieser verursacht, wenn Bälle dagegenprallen, abgeraten worden. Auch die Kosten seien deutlich höher. Da der Verwaltungsausschuss bereits die Netze abgesegnet hat, wird in Kürze die Ausschreibung erfolgen.




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