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Schützengilde freut sich über neuen Aufschwung

Ein Fest lockt an den Schießstand

Schmarrie. Die Einwohner des Hülseder Ortsteils Schmarrie haben ihren Schützenverein neu für sich entdeckt. Als jetzt die Gilde ihr 60-jähriges Bestehen feierte, beteiligten sich 43 Teilnehmer aller Altersgruppen am Bürgerschießen. Zudem erfreuten sich Pokale, die für die übrigen örtlichen Vereine bestimmt waren, großen Interesses.

veröffentlicht am 24.06.2013 um 17:39 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 11:22 Uhr

24. Juni 2013 17:39 Uhr

Schmarrie. Die Einwohner des Hülseder Ortsteils Schmarrie haben ihren Schützenverein neu für sich entdeckt. Als jetzt die Gilde ihr 60-jähriges Bestehen feierte, beteiligten sich 43 Teilnehmer aller Altersgruppen am Bürgerschießen. Zudem erfreuten sich Pokale, die für die übrigen örtlichen Vereine bestimmt waren, großen Interesses.

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Der Vorsitzende des Kreisverbandes Deister-Süntel-Calenberg, Wilfried Mundt, lobte das neu erwachte Interesse: „Leider streben die Menschen nicht mehr in die Vereine.“ Umso mehr sehe er für die Schmarrier Schützengilde, die zu den kleinsten Klubs des Verbandes gehöre, einen neuen Aufschwung: Der vor wenigen Monaten an die Spitze gewählte Vorsitzende Nils Isensee und die engagierte Jugendwartin Kim Ritters seien die besten Voraussetzungen: „Junge Leute haben Ideen.“

Ehrenvorsitzender Horst Gerlach hatte zuvor an die Entwicklung des lokalen Schützenwesens erinnert. Von den 19 Gründern lebe heute nur noch Siegfried König. Bereits 1957 seien erste Jugendliche zum Mitmachen gewonnen worden. Frauen blieb dagegen die Mitgliedschaft lange verwehrt. Als dies 1974 geändert werden sollte, folgte – so Gerlach – „aus Trotz“ niemand der Einladung. Erst seit 1991 greifen Damenhände „zu den Waffen“ – und bringen männliche Konkurrenz regelmäßig ins Hintertreffen.

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Die Wanderpokale aus den Wettbewerben im Vorfeld des Festes gingen an Bastian Tschirch (Feuerwehr), Silvi Flintermann-Plener (Siedler), Jörg Donnerstag (Tanzsparte VfB Eimbeckhausen) und Rosi Wunsch (Radsportverein).

Die Konkurrenz befreundeter Schützenvereine entschieden der SV Eimbeckhausen sowie Erwin Klammer (Eimbeckhausen) für sich.