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Blaues Sofa mit Ulrich Reineking startet in die fünfte Spielzeit - und "Lucky" Lux gibt diesmal den Ton an!

Ein knallbunter Abend zur Rettung der Kneipenkultur

Rinteln (rd). Am Montag, 2. Oktober, um 19.30 Uhr bittet Ulrich Reineking im Foyer der Volkshochschule wieder auf das "Blaue Sofa" zum Start in die fünfte Spielzeit des Rintelner Lokalkabaretts.

veröffentlicht am 21.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:25 Uhr

Diesmal widmet sich der Chronist des alltäglichen Wahnsinns einer Thematik, die ihm im wahrsten Sinn des Wortes am Herzen liegt: der vom Zerfall bedrohten Kneipenkultur dieses Landes. Dabei werden Erinnerungen an alte Rintelner Wirte und Stammgäste geweckt, in einer furiosen Ansprache wird die gemeinwesenschädliche Biersteuer gebrandmarkt und schonungslos mit modernistischen Unsitten in der Gastronomie abgerechnet. Welche Funktionen haben Kneipen heute noch für das Balzverhalten paarungswilliger Kleinstädter? Wie verhält sich der korrekte Kandidat für politische Ämter beim Besuch eines Lokals und woran erkennt man auf den ersten Blick, welche Restauration unbedingt zu meiden ist? Das Publikum nimmt teil an der Auszahlung der Sparfächer im Imbiss "Zum schmutzigen Löffel", erfährt Wissenswertes über Kondomautomaten, darf mit Reineking über den Niedergang des Flipperns trauern und sich an frischen Frühstückseiern stärken, während aus der Musikbox Freddy Quinn, Gitte, Roger Whittaker und notfalls auch Andrea Berg ertönen. Auf dem Sofa wird deshalb mit Alleinunterhalter Herbert "Lucky" Lux zum kurzen Talk zwischendurch eine gestandene Persönlichkeit Platz nehmen, die schon manchen Wirtshaussaal zum Toben gebracht hat - und bestimmt haut er dann auch "Eine Mark für Charly" in die Tasten - in Vertretung von Volker Buck, der ab Ende September auf große Schottland-Tournee geht. Ein Rückblick auf die kommunale Wahlschlacht erinnert daran, wie lächerlich im Grunde manches ist - und am Vorabend des 3. Oktober darf ein nostalgischer Blick auf die Zeit vor dem Mauerfall nicht fehlen. Karten: Wer bei alledem live dabei sein möchte: Karten gibt es ab sofort für ganze 8 Euro bei der Schaumburger Zeitung und in der Volkshochschule.




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