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Arbeitskreis der Kulturnacht bilanziert Rekordergebnis / Brombach: „Überragend gut“

Ein Meisterstück abgeliefert

Bückeburg. Mit der jetzt neunten Auflage der „Langen Nacht der Kultur“ hat der organisierende Arbeitskreis (AK) fraglos sein Meisterstück abgeliefert (wir berichteten aktuell). Die Zuschauerresonanz geriet am späten Freitagabend dermaßen überwältigend, dass bereits gegen 20 Uhr an vielen Veranstaltungsorten die Eintrittsbändchen vergriffen waren. „Gnadenlos unterkalkuliert“, hielt Andreas Schmidt-Probst fest, der zu diesem Zeitpunkt als AK-Mitstreiter die kaum überschaubaren Massen auf Schloss Bückeburg willkommen hieß. „Jetzt verkaufen wir alle die Bändchen, die bei zurückliegenden Kulturnächsten übrig geblieben sind.“

veröffentlicht am 16.09.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:21 Uhr

„Die endgültige Besucherbilanz der Kulturnacht kann erst im Anschluss an die detailgenaue Auswertung gezogen werden“, erläuterte Albert Brüggemann. „Dass wir ein Rekordergebnis erzielt haben, steht aber dennoch außer Frage.“ Der AK-Sprecher, der während des sechsstündigen Vergnügens gemeinsam mit zehn weiteren Arbeitskreisvertretern und 20 Gymnasiasten des Adolfinums im Einsatz war, schätzte die Zahl der zahlenden Gäste auf „mindestens 2500“.

Zum einen hätte den Organisatoren das bestens passende Wetter in die Hände gespielt, zum anderen sei die Nacht jetzt endgültig bei den kulturinteressierten Bückeburgern angekommen, führte er als ausschlaggebende Erfolgsgaranten an. „Die Bewohner der Ex-Residenz haben definitiv gemerkt, dass ihnen die Veranstaltung nicht von außen übergestülpt wird – und sie lassen sich das Hingehen inzwischen nicht mehr nehmen“, erklärte Brüggemann. Des Weiteren spiele die große Akzeptanz im näheren und weiteren Umfeld eine wichtige Rolle.

„Ich habe heute in der Fußgängerzone längst nicht so viele Leute gegrüßt wie gewöhnlich“, merkte Bettina Remmert, in der Stadtverwaltung Fachgebietsleiterin Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur und ebenfalls im Arbeitskreis aktiv, in diesem Zusammenhang an. Womit die Expertin keinesfalls einen Hang zur Unfreundlichkeit andeutete, sondern auf die ihr unbekannten auswärtigen Besucher anspielte. Davon nämlich gab es eine ganze Menge, die eigens für die Kulturnacht angereist waren.

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Bürgermeister Reiner Brombach erinnerte daran, dass das Publikum mehr als 100 Auftritte genießen konnte. Die Nacht habe einmal mehr das außergewöhnliche kulturelle Potenzial der Stadt unter Beweis gestellt. Kurzfazit des Stadtoberhaupts: „Überragend gut.“ bus




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