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Tochter des Hubschrauberpioniers Werner Altrogge übergibt Bild

Ein Porträt für die Museums-Ahnengalerie

Bückeburg (wop). Nachdem die Heeresflieger vergangenes Jahr in der Schäferkaserne eine Straße nach ihm benannt haben, kommt er jetzt auch im Hubschraubermuseum zu Ehren: Werner Altrogge, 1913 in Obernkirchen geboren und Testpilot für Drehflügler. Seine Tochter, die Malerin Dr. Christa Murken-Altrogge, übergab dem Museum ein Porträt ihres Vaters zur Aufnahme in die „Ahnengalerie“ der Hubschrauberpioniere.

veröffentlicht am 21.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 19:41 Uhr

Nach Studium und fliegerischer Ausbildung in Hannover war Altrogge von 1937 bis 1943 bei der Erprobungsstelle der Luftwaffe in Rechlin und testete dort Hub- und Tragschrauber. Er war unter den deutschen Drehflügler-Testpiloten derjenige mit den meisten Typen. 1943 wechselte Altrogge zur Firma Dornier und war bei der Erprobung der Do 335 eingesetzt.

Am 15. April 1944 stürzte er wegen Triebwerkproblemen bei Memmingen ab und fand den Tod: nach insgesamt 1270 Flugstunden mit über 70 verschiedenen Typen, darunter 14 Beuteflugzeuge.

Dr. Christa Murken-Altrogge übergibt das selbst gemalte Porträt ihres Vaters an Wolfgang Raschke, Vorsitzender des Hubschrauberzentrums. Foto: wop




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