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Kleinenbremer Gotteshaus wird 120 / „Nacht der offenen Kirchen“ erinnert daran

Ein Sitzplatz für jeden Einwohner

Kleinenbremen. Manchmal geht Pfarrer Ekkehard Karottki ganz allein in die Kleinenbremer Kirche. „Ich hab’ ja den Schlüssel“, schmunzelt er. Im Gotteshaus herrscht „Stille, die guttut“. Die Mauern schützen den Pfarrer. Karottki nimmt Platz, meditiert, betet. Hier findet er Ruhe und Besinnung. „Das hat was“, sagt der Seelsorger. Im Sonnenschein strahlen die Farben der Fensterbilder. Wer eine Kirche verstehen will, darf nicht mit Tunnelblick zum Altar gehen. Karottki tut das nie. Man muss den Raum von der anderen Seite auf sich wirken lassen. Den ganzen Raum.

veröffentlicht am 04.03.2016 um 11:51 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:41 Uhr

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Autor:

Stefan Lyrath



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