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Thomas Böttcher feiert Berufsjubiläum / Von MS Europa bis zur Expo

Ein Tischler auf hoher See: Die Zeit im Trockendock reicht nicht

Buchholz (sig). Er war dabei, als die Kabinen des Kreuzfahrtschiffes MS "Europa" mit neuen Einbaumöbeln ausstaffiert wurden und kann sich gut daran erinnern, dass die Restarbeiten nach dem Aufenthalt im Trockendock noch auf der Fahrt von Bremerhaven nach Hamburg erledigt werden mussten. Das gehört zweifellos zu den Höhepunkten, die Thomas Böttcher in seinen 25 Dienstjahren beim Tischlereibetrieb Ernst Meier erlebte.

veröffentlicht am 04.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

Heiß her ging es auch vor der Expo. Da wurden in Buchholz an die 2000 Schränke gebaut für die Souvenirläden und gastronomischen Einrichtungen. Damit war der heimische Betrieb ein halbes Jahr lang voll ausgelastet. Seniorchef Horst Frensel: "Wir mussten die Möbel damals aus Platzgründen in Hannover in Containern zwischenlagern. Den Einbau übernahmen besondere Montageteams." Thomas Böttcher spricht auch gern von jener Zeit, in der er geholfen hat, zahlreiche Einrichtungen für Postschalter zu bauen. Zum Beispiel für Clausthal-Zellerfeld, Braunschweig, Stadthagen, Bückeburg und Rinteln sowie für den Flughafen Hannover. Und er ist ganz stolz darauf, dass noch alle Finger dran sind und es auch sonst keine schwerwiegenden Verletzungen gab . . . Auch seine dreijährige Ausbildungszeit hat Thomas Böttcher in Buchholz hinter sich gebracht. Seine Lehrherren waren Ernst Meier und Horst Frensel. Inzwischen hat mit Sebastian Frensel die dritte Unternehmergeneration in Buchholz die Verantwortung übernommen. "Wir fanden in der Personalakte keinerlei Bewerbungsschreiben; das lief damals alles mündlich ab, aber man kannte sich ja bereits durch ein vorhergehendes Praktikum", sagte Horst Frensel. Er dankte Thomas Böttcher für seine Firmentreue und überreichte ihm die Ehrenurkunde der Handwerkskammer sowie ein Präsent.




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