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Elterngruppierung will weiteren Drogeriemarkt für Bückeburg

Ein Zweiter würde vieles einfacher machen

veröffentlicht am 05.09.2016 um 11:17 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:29 Uhr

BÜCKEBURG. In Bückeburg gibt es nur einen Drogeriemarkt. Was vielen Verbrauchern nicht gefällt, da sie auf das Angebot dieses Marktes beschränkt sind. Das will jetzt eine Initiative junger Mütter und Väter um Janina Kobitzky, die für die Bürger für Bückeburg bei der Kommunalwahl antritt, und Inka Runge ändern. „Ein zweiter Drogeriemarkt würde vieles für uns einfacher machen. Er würde günstiger sein, Zeit sparen, weil man nicht in andere Städte fahren müsse, und die Produktpalette insbesondere im Säuglings- und Kinderbereich wäre auch breiter gefächert“, sagten die beiden im Gespräch mit unserer Zeitung.

Sie hätten in den vergangenen Tagen und Wochen eine Umfrage gemacht und weit über 100 junge Familien befragt. Alle seien durchweg begeistert und dafür gewesen, dass es einen weiteren Drogeriemarkt gibt. 36 wollen sich dahintersetzen, dass ein solcher Markt kommt. In der Politik müssten entsprechende Diskussionen geführt werden, damit die Ansiedlung eines weiteren Marktes möglich ist. Zum Hintergrund: In den vergangenen Jahren hatte eine Kette mehrfach Anfragen an die Stadt gestellt, ob sie sich in der Kreuzbreite ansiedeln könne. Dies ist seitens der Stadt mit dem Verweis auf die Sortimentsbeschränkungen in dem Gewerbegebiet abgelehnt worden. In der Kreuzbreite ist der Verkauf bestimmter Sortimente untersagt, um Handel und Gewerbe in der Innenstadt zu schützen. In Innenstädten siedeln Drogeriemarktketten in der Regel erst ab einer bestimmten Einwohnerzahl, einer genügend großen Verkaufsfläche und/oder aber eigenen Parkflächen – Voraussetzungen, die Bückeburg nicht erfüllt.

Ein bestimmter Name einer Kette, die sich hier ansiedeln müsste, wird von den beiden Müttern im Gespräch genannt. Er habe eine deutlich größere und breitere Produktpalette insbesondere im Säuglings- und Kinderbereich, habe auch deutlich mehr Bekleidung im Angebot. Auch der Service sei besser. „Jetzt sind wir gezwungen, nach Minden, Rinteln oder Stadthagen zu fahren, wenn wir in diesem Drogeriemarkt einkaufen wollen“, erinnerten Janina Kobitzky und Inka Runge nicht nur an den Zeitverlust, sondern auch den Kaufkraftverlust in Bückeburg.rc




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