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Erschließungsvertrag muss durchgesetzt werden

Eine Dreistigkeit

Der Ärger der Anwohner ist verständlich. Für viel Geld haben sich diese ihren Traum vom Eigenheim erfüllt, doch richtig zur Geltung kommen deren schicke Häuser wegen der schäbigen Baustraße nicht.

veröffentlicht am 05.10.2018 um 16:21 Uhr

Michael_Werk

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Reporter zur Autorenseite

Auch ist es kein schöner Anblick, ständig diese provisorische Straße vor Augen zu haben.

In den ersten Jahren, als das Neubaugebiet noch neu war, war dies sicherlich kein Problem. Schließlich gehört es zum Flair eines Neubaugebietes, das dort vieles im Entstehen ist. Und es macht ja auch Sinn, die Straße erst dann fertigzustellen, wenn zumindest die meisten der geplanten Häuser errichtet sind – wegen der zu verlegenden Hausanschlüsse und damit die Straße von den Baufahrzeugen nicht gleich kaputt gefahren wird. Dass die Racket-Club-GmbH Langenhagen als Erschließungsträger die Baustraße aber bis heute, 13 Jahre nach dem dafür im Erschließungsvertrag festgeschriebenen Termin, immer noch nicht hat endausbauen lassen, ist eine Dreistigkeit. Möglicherweise ist die inzwischen mit ein Grund dafür, warum so viele Baugrundstücke in dem – mit dem exklusiv klingenden Slogan „Wohnen am Golfpark“ beworbenen – Neubaugebiet noch keinen Käufer gefunden haben. An den nun schon seit Jahren äußerst niedrigen Zinsen für Baudarlehen dürfte dies jedenfalls nicht liegen.

Damit die Anwohner endlich eine schöne Straße mit Bürgersteig und Regengosse bekommen, sind die Gemeinde Luhden und die Samtgemeinde Eilsen gefordert, den von diesen beiden Kommunen mit der Racket-Club-GmbH Langenhagen geschlossenen Erschließungsvertrag durchzusetzen. Wobei sich die Frage stellt, warum dies nicht schon lange passiert ist.




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