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Fürstin Nadja übernimmt die Schirmherrschaft für die Niedersächsische Landesstiftung „Kinder von Tschernobyl“

„Eine großartige und bereichernde Aufgabe für mich“

Bückeburg/Hannover. Am 26. April 1986 ereignete sich in der ukrainischen Stadt Tschernobyl ein Atomunfall von bis dahin unbekannten Ausmaßen. Um den Opfern dieser Katastrophe zu helfen, wurde 1992 durch einen einstimmigen Beschluss des Landtages die Niedersächsische Landesstiftung „Kinder von Tschernobyl“ gegründet, die insbesondere Ultraschallgeräte zur Verbesserung der Frühdiagnostik in die kontaminierten Regionen liefert.

veröffentlicht am 24.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 04:21 Uhr

Als neue Schirmherrin wird künftig Dr. Nadja Anna Fürstin zu Schaumburg-Lippe dieses Engagement unterstützen. Die Fürstin tritt damit an die Seite des bekannten Baritons Thomas Quasthoff, der sich seit vielen Jahren für die Opfer engagiert.

„Für mich ist es eine großartige und bereichernde Aufgabe, mich neben meinem Beruf auch um Kinder zu kümmern, die Hilfe benötigen. Ich bin sehr dankbar, dass es meiner Familie und mir gesundheitlich gut geht“, betonte die Fürstin, „daher ist es für mich selbstverständlich, junge Menschen zu unterstützen, die wegen des damaligen schrecklichen Unglücks mit gesundheitlichen Schäden leben müssen. Es ist mir ein Bedürfnis, auch einen Beitrag für diese Familien zu leisten.“ Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. Martina Wenker, begrüßte als Vorsitzende der Stiftung die neue Schirmherrin sehr herzlich.

„Auch mehr als 20 Jahre nach der Katastrophe brauchen die Menschen in Belarus, der Ukraine und Russland dringend unsere Hilfe“, erklärte die Medizinerin. Auch Fürstin Dr. Nadja Anna freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Ich bin überzeugt, dass wir konstruktiv und erfolgreich zugunsten der Opfer arbeiten werden.“

Dr. Nadja Anna Fürstin zu Schaumburg-Lippe wurde am 20. Februar 1975 in München geboren. Die promovierte Juristin arbeitet als Rechtsanwältin in der renommierten Kanzlei „Klinger & Kollegen“. Sie ist verheiratet mit Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe und Mutter einer kleinen Tochter.

Die Fürstin setzt damit die Tradition des Fürstenhauses fort, sich für soziale Belange zu engagieren. Bereits ihr Mann, Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe, ist für sein Engagement bekannt. So setzte er sich für Typisierungsaktionen ein, engagiert sich für hungernde Kinder in der „Aktion Sonnenstrahl“ in Hannover, unterstützt Senioren in Israel und fährt für „Kinder in Not“ persönlich Hilfsgüter für Kinder nach Bulgarien.

Auch Töchterchen Felipa (8 Monate) soll später in die wohltätigen Fußstapfen von Mama und Papa treten. „Bei ihrer Erziehung ist uns soziale Kompetenz sehr wichtig. Wir möchten, dass sie lernt, Verantwortung für sich, aber auch für ihre Mitmenschen zu übernehmen!“, so das Fürstenpaar.




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