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Verdienstkreuzträger Karl-Heinz Kilb ist tot

Eine nur selten zu findende Bandbreite an Engagement

Bückeburg. Karl-Heinz Kilb ist tot. Der langjährige Ratsherr und Vorsitzende/Vorstand diverser Vereine starb im Alter von 73 Jahren in Bückeburg. „Eine solche Bandbreite an Engagement gibt es nur selten“, wurden seine Verdienste gelobt, als ihn Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier im August 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz auszeichnete. Die Verleihung erfolge „in Anerkennung der um Volk und Vaterland erworbenen besonderen Verdienste“, schreibt das Staatsoberhaupt in der damals beigefügten Urkunde.

veröffentlicht am 12.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 21:21 Uhr

Von 1975 bis 1991 war der Verstorbene Mitglied im Rat der Stadt, wo er sich in den Ausschüssen für Jugend, Umwelt und Partnerschaften engagierte. Nach seinem Ausscheiden wurde er zum Ehrenratsherrn ernannt. Von 2001 bis 2004 war er Mitglied im städtischen Seniorenbeirat, zu dessen Mitbegründern er gehörte.

In den sechziger Jahren war er acht Jahre lang Kassen- und Sozialwart im VfL Bückeburg sowie stellvertretender Abteilungsleiter Fußball, zudem mehr als 20 Jahre lang Betreuer von Jugend- und Altherrenmannschaften sowie mehr als 20 Jahre lang Schiedsrichter, fast 40 Jahre lang im Bürgerbataillon tätig, in dem er von 1982 bis 2004 als Zahlmeister für die Finanzen des Vereins sowie für die Beschaffung von Orden und Festabzeichen verantwortlich zeichnete (und mit dem selten verliehenen Bürgermeisterorden ausgezeichnet wurde).

Ganz besondere Verdienste erwarb sich Kilb jedoch um den Schaumburg-Lippischen Heimatverein, dem er seit 1980 als Schatzmeister zur Seite stand. Der Verein profitierte zusätzlich davon, dass sich der frühere Volksbankmitarbeiter im Museum um die Lohnabrechnungen sowie die Wartung der elektrischen Anlagen des historischen Gebäudes, die Abwicklung von Schadensfällen und den Kontakt mit Versicherungen kümmerte.




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