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Altkonfirmanden der Stadtkirchengemeinde feiern die Bestätigung der Taufe

Eine „persönliche Revivaltour“ bei Kaffee und Kuchen und Gesprächen

Bückeburg (wk). Mit einem Festgottestdienst nebst Abendmahl hat die evangelisch-lutherische Stadtkirchengemeinde Bückeburg die langjährigen Jubiläen ihrer ehemaligen Konfirmanden gefeiert. Anschließend wurden die Goldenen (50 Jahre), Diamantenen (60 Jahre), Eisernen (65 Jahre) und Jubelkonfirmanden (70 Jahre) am Sonntagsnachmittag zu Kaffee und Kuchen ins benachbarte Gemeindehaus eingeladen.

veröffentlicht am 26.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 19:21 Uhr

„Das Jubiläum ist für mich sehr wichtig, weil die Konfimation ja die Bestätigung der Taufe ist“, betonte die 85-jährige Margarete Schrader. „Und sich daran zu erinnern finde ich schon sehr wesentlich.“ Schön sei es aber auch, einige der Mitkonfirmanden des Jahres 1939 wiederzutreffen. Dabei erinnerte sich die unter dem Mädchennamen Möller geborene Bückeburgerin noch daran, wie gemeinsam dem „letzten Jahrgang vor dem Krieg“ angehört hätten und die Mädchen damals „in schönen weißen Kleidern“ zu der kirchlichen Zeremonie angetreten seien.

„Hauptsächlich wegen der Geselligkeit“ war dagegen der früher in Scheie wohnende Rudi Hentschel von Düsseldorf angereist und um zu sehen, „ob ich mal einen von früher treffe“. Was aus den einzelnen Menschen in den vergangenen 50 Jahren denn so geworden ist, sei nur eines der vielen Themen, über die man sich unterhalte.

Eine längere Wegstrecke von Remscheid nach Bückeburg hatte auch der Goldene Konfirmant Rainer Lichtenberg auf sich genommen. Es seien zwar rund 220 Kilometer gewesen, „aber die sind es dann wert“, stellte er fest. Anhand von alten Fotos, die seine Tischnachbarin Marianne Hecht mitgebracht hatte, nutzte auch er die Gelegenheit, sich in frühere Zeiten zurückzuversetzen und gedanklich eine „persönliche Revivaltour“ zu unternehmen. So etwa auch mittels eines Gruppenfotos, das bei einem Tanzabschlussball im Jahr 1960 aufgenommen worden war.

Aus ihrem dicken Fotoalbum suchte die – ebenfalls „Goldene“ Jubilarin – noch ein kleines Schwarz-Weißfoto heraus, das sie selbst als hübsch gekleidete Konfirmandin zeigte: „Aus dem Rock hatte mir meine Mutter später ein Kleid für das Abitur genäht“, erklärte die Meerbeckerin dazu stolz, und verriet, dass sie dieses Kleid nun wieder beim Festgottesdienst angehabt habe.




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