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15 externe Anbieter bei Präventionstagen an der Stadtschule/IGS

Eingefrorener Jubel, Quatsch im Netz und wie man sich benimmt

Rodenberg (gus). 15 externe Anbieter, für jeden der sechs Jahrgänge ein maßgeschneidertes Themengebiet und reichlich Spaß bei der Umsetzung – so lassen sich die Präventionstage der Stadtschule/IGS Rodenberg auf den Punkt bringen. Die Fünft- bis Zehntklässler befassen sich seit Montag bis einschließlich heute, Mittwoch, mit Aspekten wie Suchtvorbeugung, Umgang miteinander und Zusammenhalt.

veröffentlicht am 06.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:42 Uhr

Schulsozialarbeiterin Liane Wolf-Rolle hat wieder mächtig geschwitzt, doch am Ende steht ein Gesamtkonzept mit sechs Schwerpunkten. In etlichen Räumen der Schule widmen sich die Jungen und Mädchen kreativ ihren jeweiligen Angeboten. So zum Beispiel im Musikraum, wo Theaterpädagogin Christiane Hess mit Siebtklässlern das Thema Emotionen behandelt. Sie teilt die Schüler unter anderem in Anhänger unterschiedlicher Fußballvereine auf. In Standbildern frieren diese Gestik und Mimik bei bestimmten Spielsituationen ein. Beim Schlusspfiff klatschen die Fans, weil sie sicher sind, auch mit ihrem Jubel zum Erfolg der Kicker beigetragen zu haben.

Bei Sascha Prinz vom Verein „Blickwechsel“ lernen einige Fünftklässler, dass das Internet ein Medium ist, dessen Umgang Vorsicht gebietet. Man müsse beim Surfen vorsichtig sein, dass niemand Unbefugtes Daten wie die eigene Adresse herausbekommt. Und es stehe außer reichlich Informationen nun mal auch viel „Quatsch“ im Netz.

Peter Meißner von der Organisation „Mannigfaltig“ für Männer- und Jungenarbeit erklärt einer Gruppe von Jungen aus dem siebten Jahrgang, dass Abstandhalten bei Gesprächen wichtig ist. Es gebe ein bestimmtes Maß an Distanz, ab dem die Nähe eines anderen als nicht mehr angenehm empfunden werde. Nähert sich ein Gesprächspartner zu sehr, neige das Gegenüber dazu, zurückzuweichen oder den anderen mit der Hand abzuwehren. Und das sei kontraproduktiv. „Mit Berührung schafft man keinen Abstand“, betonte Meißner.

In der Aula sind die Zehntklässler mit einem ganz anderen Thema befasst: Gesellschaftstanz und Benimmregeln. „Das kommt bei den Schülern richtig gut an“, betont Wolf-Rolle. Nicht nur die Anleitungen für höfliches Auftreten sind der Renner. Auch beim Tanzunterricht legen sich die jungen Frauen und Männer ordentlich ins Zeug. Kein Wunder, dient dies doch auch der Vorbereitung auf den Abschlussball. Eine Auffrischung folgt alber kurz vorher noch.

Standbilder: Die Jungen und Mädchen frieren ihre Emotionen auf Kommando der Theaterpädagogin Christiane Hess ein. Foto: gus




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