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Viele Beförderungen in Friedrichswald

Eingespieltes Duo seit Jahren aktiv für Nachwuchs

Friedrichswald (who). Nicht ganz 120 Seelen zählt Friedrichswald. Dass das kleine Taubenbergdorf eine Ortsfeuerwehr mit 24 Männern und Frauen in der Einsatzgruppe unterhält, ist allein schon außergewöhnlich. Aber, dass die Wehr seit schon zehn Jahren auch noch auf eine Jugendfeuerwehr mit zurzeit 16 angehenden Feuerwehrmännern und -frauen als Nachwuchs-Pool bauen kann, „das ist kaum zu glauben“, lobte Rintelns Stadtbrandmeister Friedel Garbe zur Hauptversammlung.

veröffentlicht am 16.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:31 Uhr

Als das Geheimnis der erfolgreichen Nachwuchsarbeit machte der Stadtbrandmeister vor allem das derzeitige Führungs-Duo aus. Denn Ortsbrandmeister Willi Bradt (in einer Person seit einigen Jahren auch Jugendfeuerwehrwart) mit Karl-Heinz Franz als Betreuer an der Seite seien schon vor langer Zeit gemeinsam Jugendbetreuer des ehemaligen DRK-Ortsvereins Friedrichswald gewesen.

Die Aufgabe, den Jahresbericht der Jugendfeuerwehr sowie der Ortsfeuerwehr vorzutragen, musste Bradt, der sich zurzeit einem Klinikaufenthalt unterzieht, allerdings dieses Mal delegieren an seine Stellvertreter Jakob Höller (Jugendfeuerwehr) und Hans-Jürgen Knoll (Ortsfeuerwehr). Beide leisteten ihre Aufgaben souverän und mit Bravour. Und so hörte die Versammlung unter anderem noch einmal von der Geburtstagsfeier der Jugendfeuerwehr und dem Dienst- und Einsatzgeschehen der Aktivenabteilung.

Von regulär zwei Tagen „Dienst im Monat, damit jeder die Möglichkeit zur Teilnahme hat“, berichtete Hans-Jürgen Knoll. Bei 56 Terminen, darunter ein einziger Brandeinsatz bei einem Flächenbrand in Goldbeck, seien insgesamt 1325 Stunden Dienst geleistet worden. Und darüber hinaus „absolvierten sechs Kameradinnen und Kameraden“ (sämtlich aus der Jugendfeuerwehr) den Lehrgang zum Truppmann I. - Während der Hauptversammlung sollten deshalb zu Feuerwehrfrauen beziehungsweise zum Feuermann befördert werden: Frauke Dreier, Gina Geuting, Anna Reisinger, Isabell Schledzewski, Alexander Niemeyer und André Sitzlack. - Die Ehrung für je 40 Jahre im aktiven Dienst stand an für Ortsbrandmeister Willi Bradt, Willi Depping, Karl-Heinz Franz sowie Roland Meier.

„Vielen Dank für euren Einsatz. Und wenn es nur einer ist, das ist völlig in Ordnung. Diese Feuerwehr ist Bestandteil der Gemeinschaft“, lobte Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz die Ortsfeuerwehr, die zusätzliche Übungsdienste angesetzt hatte, um sich gründlich mit dem neuen Einsatzfahrzeug vertraut zu machen.




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