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Feuerwehr Stemmen erhält neues Löschfahrzeug / 91 000 Kosten / Atemschutz an beiden Seiten

Einmischen führt zu optimaler Ausstattung

Stemmen/Levesen (gus). Die Ortsfeuerwehr Stemmen hat Ende vergangener Woche ihr neues Fahrzeug in Empfang genommen. Dieses wird auch die Feuerwehr Levesen mitbenutzen.

veröffentlicht am 08.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:22 Uhr

91 000 Euro kostet das TSF-W mit 750-Liter-Wassertank. Bezahlen muss dies zum Großteil die Samtgemeinde Nienstädt. Der Landkreis schießt allerdings 20 000 Euro hinzu. Das Fahrzeug der Marke Iveco mit Aufbau aus dem Hause Adik, das anderen jüngst angeschafften ähnelt, ist sein Geld nach Einschätzung von Samtgemeindebürgermeister Rolf Harmening auch wert.

Dies hat auch mit dem Sich-Kümmern der Feuerwehrleute zu tun. Diese haben die Planung nach Worten des Gemeindebrandmeisters Dieter Sebode „eng begleitet“. Auch Rat und Verwaltung seien mit eingebunden gewesen. So sei die optimale Ausstattung erreicht worden. „Wir haben eine gute Wahl getroffen“, meinte Sebode. Stemmens Ortsbrandmeister Karsten Dulling sagte, die Feuerwehr habe sich mit Blick auf das Feuerwehrkonzept in der Samtgemeinde gefragt, welche Ausrüstung Sinn macht. Nicht so sehr, was am Aufbau zu installieren ist, sehr wohl aber, wie es installiert werden muss, haben die Brandlöscher demnach beeinflusst.

Beispielsweise ist je ein Schlitten mit Atemschutzgeräten an beiden Seiten des Fahrzeugs angebracht. Dies ermöglicht mehreren Einsatzkräften das behinderungsfreie Anlegen der Geräte, so der stellvertretende Brandmeister, Sebastian Sebode. „Wir steigen ja auch an beiden Seiten aus“, ergänzte Dulling. Nun können die Feuerwehrleute aber keinesfalls die Hände in den Schoß legen. Denn weil einiges ungewohnt ist, gilt es, fleißig zu üben. Auch weitere Lehrgänge sind zu absolvieren. Unter anderem befindet sich eine Kettensäge „an Bord“ des TSF-W.

Neu ist auch der Wassertank, mit dem sich nach Angaben Sebastian Sebodes in etwa die ersten fünf Minuten eines Einsatzes überbrücken lassen. In der Zeit müssen die Kameraden eine Wasserversorgung herstellen, um weiter löschen zu können.




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