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Kai Alack übernimmt den Vorsitz / Sozialdemokraten plädieren für eine Einheitsgemeinde

Einstimmig: SPD-Ortsvereine gehen zusammen

Samtgemeinde Eilsen (sig). Nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit haben sich die fünf bisherigen SPD-Ortsvereine der Samtgemeinde einmütig zum Ortsverein Eilsen zusammengeschlossen. Zum Vorsitzenden wurde Kai Alack aus Heeßen gewählt. Er erhielt alle abgegebenen Stimmen.

veröffentlicht am 15.03.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 22:41 Uhr

Als eine angestrebte logische Konsequenz dieser Entwicklung sieht der neue Spitzenmann der Eilser Sozialdemokraten die Bildung einer Einheitsgemeinde an. Die Zusammenkunft im Ahnser Dorfgemeinschaftshaus ist vom Vorstand des bisherigen Samtgemeindeverbandes unter Leitung von Jürgen Schmökel von langer Hand gründlich vorbereitet worden.

Das gilt nicht nur für den Ablauf der Zusammenkunft, sondern auch für die Zusammensetzung des Vorstandes. Deshalb gab es auch keine strittigen Auseinandersetzungen um die Besetzung der Positionen. Die Eilser Sozialdemokraten präsentieren sich jetzt mit einer deutlich verjüngten angriffsfreudigen Spitze.

Gleichberechtige stellvertretende Vorsitzende sind Robert Martin (Buchholz) und Silvia Hussing (Ahnsen). Um die Finanzen kümmert sich Klaus Ewes, um die Schriftführung Harald Bokeloh (beide Heeßen). Dazu gesellen sich noch zahlreiche Beisitzer aus den jetzt aufgelösten Ortsvereinen: Aus Bad Eilsen kommen Christel Bergmann, Wilma Kolbe, Hannelore Stühm und Uwe Zander; aus Luhden Heiner Hoppe sowie Frank und Sebastian Struckmeier; aus Ahnsen Rüdiger Piel und Volker Wiehe; aus Buchholz Frank Rinne und Klaus Kappmeier; aus Heeßen stammt Michael Sobbe.

In der letzten Sitzung des bisherigen Samtgemeindeverbandes ließ Schmökel noch einmal die Ergebnisse der zurückliegenden Wahlen Revue passieren. Vor allem die Bundestagswahl hat die SPD-Mitglieder tief ins Herz getroffen. „Die Wahlbeteiligung ist beschämend gewesen, der Ausgang für die Sozialdemokraten verheerend.“ Nach dem Start dieser neuen Koalition treffe man jetzt aber niemand mehr, der sie gewählt haben will.

Im Rückblick auf die Ergebnisse der kommunalpolitischen Arbeit lobte Schmökel die Fertigstellung des neuen Kindergartens mit Hort- und Krippenplätzen. Auch das Flair des Jugendzentrums sei verbessert worden. „Dort muss aber noch mehr Leben einziehen.“ Der Bau des Edeka-Marktes sei eine richtige Entscheidung gewesen. Hier habe man eine zentrale Einkaufsquelle für alle Orte der Samtgemeinde geschaffen.

Schmökel hob die Bedeutung des Masterplanes für Bad Eilsen hervor. Sorgen macht er sich um die erwartete Zunahme des Verkehrs auf den Zubringerstraßen des geplanten Klinikums.

Mit Blumen und Präsenten verabschiedete er anschließend seine engsten Mitarbeiter im Vorstandsteam.

Nach den mit klaren Ergebnissen beendeten Wahlen wünschte Heinz Grabbe dem neuen Ortsverband, dass er es schaffen möge, 2011 die verlorene Mehrheit im Samtgemeinderat wieder zurückzuholen.

Alack versprach, dass man sich weiterhin um die Betreuung der Mitglieder in den bisherigen Ortsvereinen kümmern werde. Auch wolle sich die SPD um gute Kontakte zu allen Eilser Vereinen und Einrichtungen bemühen. Der Vorstand des neu gegründeten Ortsvereins werde sich zu monatlichen Beratungen treffen. Mit Nachdruck werde man sich für die Wahl des SPD-Landratskandidaten Jörg Farr einsetzen und nach einer intensiven Kandidatensuche die nächsten Kommunalwahlen vorbereiten.




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