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Dorfgemeinschaftsfest für den Wiederaufbau / Neue Mühlenhaube bereits bestellt

Eisberger Windmühle soll spätestens im Herbst wieder Flügel haben

Eisbergen (who). Nachdem die Eisberger Mühle im Ahnserort in der Kyrill-Orkan-Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 ausgebrannt war, wird von vielen Seiten der Wiederaufbau vorangetrieben. Auch ein Dorfgemeinschaftsfest hat jüngst mit seinen Einnahmen dazu beigetragen, was dringend gebraucht wird: Geld, um Material und Arbeit zu bezahlen.

veröffentlicht am 24.07.2008 um 00:00 Uhr

Die Vereine aus Eisbergen und Fülme haben beim gemütlichen Fest am Mühlentorso mit eigenen Aktionen geholfen, dem Ziel wieder einen weiteren Schritt näherzukommen. Neben Sportlern, Schützen, den Motorradfreunden und der Feuerwehr waren trotz Ferienzeit auch der Awo-Kindergarten und die Grundschule mit ihren Ständen dabei, um das Gemeinschaftsprojekt zu unterstützen. Der Volkstanzkreis Porta Westfalica drehte sich ersatzweise für die fehlenden Mühlenflügel, während das Trommler- und Pfeiferkorps aus Minden und der Schaumburger Shanty-Chor aus Sachsenhagen einen musikalischen Teppich am Fuße des Mühlenkegels für die zahlreichen Gäste ausbreiteten. Bei so viel Anteilnahme und Interesse am Wiederaufbau, muss es einfach vorangehen, freuten sich die Helfer von der Mühlengruppe. Werner Röckemann als Sprecher der Mühlengruppe Eisbergen, der zwischen den einzelnen Gruppen und Ständen die Verbindung hält, konnte nur bestätigen: "Spätestens im Herbst ist die Haube wieder drauf und die neuen Flügel sind montiert, sodass sie dann wieder aussehen wird, wie eine richtige Mühle." In den letzten Tagen seien dazu einige der Förderanträge genehmigt worden. Zusammen mit den bisherigen Spendengeldern sind also die Mittel da, um anfangen zu können, ist der Mühlengruppen-Sprecher zuversichtlich. Laut Röckemann kann damit zunächst das Mauerwerk saniert werden. Danach wird im Inneren eine neue Balkenlage für die Zwischendecke eingezogen und die Flügelwelle eingebaut. "Die Haube und die Flügel sind bereits bestellt", berichtet er. "Aber jeder, der schon einmal gebaut hat, weiß: der Rohbau ist die eine Seite, der Innenausbau die andere Seite der Medaille", appelliert Werner Röckemann an Mühlenfreunde und Sponsoren: "Für diesen Innenausbau werden daher weiterhin Spenden benötigt."




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