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CDU/WGSR-Gruppe will über weitere Samtgemeinde-Förderung erneut abstimmen

Eishalle sorgt für frostige Stimmung

Samtgemeinde Rodenberg. Die CDU und die Wählergemeinschaft Samtgemeinde Rodenberg (WGSR) wollen die Finanzierung wiederkehrender Kosten für die Eishalle in Lauenau durch die Samtgemeinde vorläufig nicht akzeptieren.

veröffentlicht am 01.03.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:22 Uhr

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In einem Schreiben an Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann spricht sich die Arbeitsgruppe dafür aus, dass Informationen über die Wirtschaftlichkeit der Eishalle umgehend nachgereicht werden sollen, um im Anschluss über die Förderung abzustimmen. „Im letzten Haushaltsplan wurden erstmals 19 000 Euro aufgenommen, um regelmäßig wiederkehrende Kosten für die Eishalle abzudecken“, heißt es in dem von Gruppensprecher Udo Meyer unterschriebenen Schreiben.

Der dem Rat zur Verfügung gestellte Haushaltsplan zeige diese Kostenstelle allerdings nicht auf, da die Aufgliederung nur bis zur nächsthöheren Ebene – „Gedeckte Sporthallen“ – Auskunft gebe.

Mit dem Beschluss, „Gedeckte Sporthallen“ dem Aufgabenbereich der Samtgemeinde zuzuordnen, sollten auch jene Turnhallen, die nicht für den Schulsport genutzt werden, in die Obhut der Samtgemeinde fallen. „Von anderen Sportstätten, wie etwa der Eishalle, war nie die Rede“, teilt die Arbeitsgruppe in ihrem Schreiben mit. Wäre eine derartige Übernahme im Vorfeld besprochen worden, wären vielfältige Fragen aufgekommen, so die CDU und die WGSR. Unter anderem hätte die Arbeitsgruppe interessiert, ob dies auch für Reitsport- und Tennishallen gelte.

„Zudem hätte vor einer Beschlussfassung erst die Bedürftigkeit des Betreiber-Vereins Eishalle Lauenau zum Beispiel durch Vorlage der Wirtschaftsergebnisse des Eishallenbetriebes über die letzten Jahre geprüft werden müssen.“ Eine derartige Aufstellung habe es nach dem Kenntnisstand der CDU und WGSR nicht gegeben. Die Arbeitsgruppe bittet darum, dass diese Informationen den Mitgliedern des Samtgemeinderates nicht länger vorenthalten werden, um danach über eine zukünftige Förderung zu entscheiden. Die Gruppe beantragt die Behandlung des Themas in der nächsten Ratssitzung.




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