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Fremdenverkehrsverein lobt Arbeitseinsatz

"Emmas" letzte Spuren beseitigt

Rodenberg (bab). Der Abschluss der Aufräumarbeiten im Bürgerpark war nach Meinung von Friedrich Hardekopf, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Rodenberg, "ein voller Erfolg". Mit elf Helfern aus Vorstand, Beirat und Mitgliedern hat der Verein die letzten Spuren des Orkantiefs "Emma" beseitigt, das im März im Bürgerpark Verwüstung angerichtet hatte.

veröffentlicht am 26.07.2008 um 00:00 Uhr

"Obwohl in den Vormittagsstunden starke Regenschauer die Arbeit beeinträchtigten, war die Stimmung immer hervorragend", zieht Hardekopf Bilanz aus dem Arbeitseinsatz des Vereins. "Riesige Berge von Tannenzweigen mussten geschreddert werden", gibt der Vorsitzende ein Beispiel für die Arbeiten, die noch anstanden und betonte, dass auch der frühere Bürgerparkpfleger Helmut Wehrhahn aus Bad Nenndorf bis zum Schluss mitgeholfen habe. Am Nachmittag habe auch die Witterung ein Einsehen gehabt und so hätte der Verein die Arbeiten bei schönem Wetter abschließen können. Zur Belohnung gab es etwas zur Stärkung. Für das Essen hatten Elke Exner und Ursula Hercht gesorgt. Weitere Fichten sollen im unteren Teil des Bürgerparks auf Anraten von Bezirksförster Andreas Ludewig noch vorsorglich gefällt werden, wie Hardekopf mitteilt. Diese würden nach der Einschätzung der Experten dem nächsten Orkan nicht standhalten. Gefällt werden soll, sobald die Holzpreise wieder steigen. Anschließend werde mit der Aufforstung des Bürgerparks begonnen, teilt der Verein mit. Anfang März hatte der Orkan etwa 35 Bäume entwurzelt und abgebrochen. Mehrere Monate hatten die Aufräumarbeiten in Anspruch genommen. Mit dem Bezirksförster wurde damals vereinbart, dass Fichten- und Lärchenstämme von einer Firma aufgearbeitet und durch die Forstbehörde vermarktet werden. Das übrige Holz wurde als Brennholz verkauft. Die zahlreichen Wurzeln sind damals zerkleinert und dem Waldboden wieder als Dünger zugeführt worden, wie Hardekopf berichtet. Die Löcher, die die entwurzelten Bäume im Erdreich hinterließen, seien später wieder gefüllt und eingeebnet worden.




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