weather-image
31°
×

Vor den Toren in Auhagen: Geschwindigkeit deutlich zu hoch

Engagement der Anwohner zeigt Wirkung

Auhagen (jpw). Die Geschwindigkeit der Autofahrer in der einzeiligen Hagenhufenbebauung entlang der Landesstraße 445 „Vor den Toren“ ist deutlich zu hoch. Dies hat Anlieger Ingo Bölke als erstes Ergebnis einer Zählung und Messung mitgeteilt bekommen, die die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vor einigen Wochen vorgenommen hat. Die Behörden wollen jetzt das weitere Vorgehen abstimmen; als erster Schritt sind Radarmessungen der Polizei im Gespräch.

veröffentlicht am 04.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:42 Uhr

„Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Verkehrsdichte und die Geschwindigkeit zugenommen hat“, berichtet Ingo Bölke, Bewohner eines Hauses in der Kurve in der Nähe des Ortsausganges in Richtung „Dreiländereck“. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Autofahrer schätzte Bölke auf 70 bis 80 Kilometer pro Stunde. „Die Altersstruktur in dieser Straße hat sich geändert. Hier wohnen inzwischen unheimlich viele junge Familien mit Kindern, die die Straße queren müssen“, berichtet er.

Privat hat er von einem befreundeten Ingenierbüro Messungen vornehmen lassen, die innerhalb der einzeiligen Hagenhufenbebauung Spitzen bis 115 Stundenkilometer bei Schnee und Eis auswiesen. Mit diesen – inoffiziellen – Unterlagen ist Bölke gemeinsam mit der Gemeinde und einem Nachbarn in ein Gespräch beim Landkreis gegangen, bei dem auch ein Vertreter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit am Tisch saß. Diese sagte zu, auf der Landesstraße Zählplatten auszulegen. Das sich daraus ergebende, umfangreiche Zahlenmaterial ist inzwischen vorläufig ausgewertet. Bölke wurde vorab per E-Mail mitgeteilt, dass „die Geschwindigkeit für eine Ortsdurchfahrt deutlich zu hoch“ ist.

Nun erwartet er zusammen mit den Anliegern ein weiteres Gespräch, in dem Möglichkeiten aufgezeigt werden, was denn jetzt zu tun sei. „Wir sind am Ball“, bestätigt Birgit Maiwald, die Leiterin des Straßenverkehrsamtes des Landkreises. Zunächst werde man behördenintern das weitere Vorgehen abstimmen, dem wolle sie nicht vorgreifen. Als erster Schritt sind Radarmessungen der Polizei im Gespräch.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige