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Der ehemalige Neonazi Johannes Kneifel berichtet aus seinem Leben, lässt aber kritische Passagen aus

Er redet und redet und redet

Rinteln. Mindestens eine Stunde lang redet er, ohne Pause, fast so, als würde er seine bedrückende Geschichte zum ersten Mal erzählen. Dabei hätte man alles, was Johannes Kneifel (33) im Gymnasium Ernestinum über seine Wandlung vom „Saulus zum Paulus“ vortrug, schon vorher wissen können. Jahrelang ging durch die Presse, wie aus dem rechtsradikalen Jugendlichen, der einen Menschen zu Tode getreten hatte, ein einsichtiger Erwachsener wurde, der Theologie studierte, um später als Pastor anderen zu helfen.

veröffentlicht am 20.11.2015 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 12:42 Uhr

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Autor

Cornelia Kurth Reporterin zur Autorenseite



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