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Stadthäger Ortsumgehung sorgt für Gesprächsstoff

Erneute Überarbeitung notwendig

veröffentlicht am 07.09.2016 um 16:43 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:55 Uhr

Autor:

Andreas Ohler
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Die Autofahrer sowie deren ohnehin schon strapazierte Geduld werden noch für einige Zeit auf die Probe gestellt. Verantwortlich für die entstandenen Verzögerungen ist nach Auskunft der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) hierbei eine Firma, der es bisher nicht gelungen ist, einen rund 20 bis 30 Meter langen Abschnitt über eine Brücke ordnungsgemäß zu erneuern. Diese bevorstehende und gleichzeitig letzte Baumaßnahme auf Bundesstraße 65 Fahrtrichtung Bückeburg soll idealerweise bis Ende Oktober abgeschlossen werden.

„Der erste Versuch, die Stelle zu erneuern, ist leider in die Hose gegangen“, erklärt Markus Brockmann, der Leiter des Geschäftsbereichs bei der Hamelner Behörde. Es hatte sich bei der Unternehmung um den zweiten Durchgang gehandelt. Nach dem Ersten hatte die Baufirma zwei Stellen hinterlassen, welche in der Folge einer Überarbeitung bedurften. Eine davon ist mittlerweile instand gesetzt worden, während die andere immer noch ein erhebliches Ärgernis für die Autofahrer darstellt.

Die Verantwortung für die Umstände trägt nach Brockmanns Auffassung das Unternehmen: „Dieses hat die Arbeiten nicht richtig durchgeführt, muss nun noch einmal ran.“ Die zusätzlichen Kosten fallen nun gleichfalls dem Unternehmen an, für die Steuerzahler gibt es indes keinerlei neuerliche Belastungen.

Autofahrer könnten sich erschrecken

Die nochmalige Überarbeitung sei unbedingt erforderlich, so der Behördenleiter: „Aufgrund der Unebenheiten, die in diesem Abschnitt bestehen, könnten sich Autofahrer erschrecken, dabei möglicherweise das Steuer verreißen.“ Ein konkreter Termin für diese Maßnahme ließ sich bislang indes nicht finden. Seitens der Landesverkehrsbehörde ist man allerdings bestrebt, die ganze Angelegenheit zeitnah zu erledigen. Brockmann: „Wir werden bei der Firma darauf drängen, dass jene Sache bis Ende des kommenden Monats über die Bühne geht. Das ist eine Geschichte, die sich in eineinhalb bis zwei Tagen realisieren lässt.“ In dem Zusammenhang muss dann die Überholspur gesperrt werden, sodass während der Sanierung erneut nur eine Spur befahrbar sein wird.

Was die Tempobeschränkungen anbelangt, sind noch Fragen offen: „Das Limit wird wohl bei 30 oder 50 Stundenkilometern liegen. Es wird an jenen Tagen eine einspurige Verkehrsführung geben.“

Das Unternehmen, das laut Brockmann die Verzögerung verschuldet hat, will bei dem dritten Versuch die Asphaltdecke an der maroden Stelle herausfräsen und neu verlegen. Es ist zu hoffen, dass der dritte Versuch der letzte bleibt. Auch wenn er die Verantwortung für die Entwicklung nicht bei seiner Behörde sieht, zeigt er Verständnis hinsichtlich des Ärgers der Fahrer: „Das Ganze hat nicht so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt hatten. Jedoch denke ich, dass die Verzögerungen keine schlimme Lage sind.“




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