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Staatsanwaltschaft wirft Uwe K. heimtückischen Mord aus niederen Beweggründen vor

Erst geschlagen, dann erstickt

Lauenau/Bückeburg. Der Mord an der Lauenauerin Ines K. hat für Bestürzung bei den Bewohnern des Fleckens gesorgt. Nach monatelangen Ermittlungen ist sich die Staatsanwaltschaft sicher, wie und warum Uwe K. (45) seine Ehefrau getötet hat.

veröffentlicht am 23.02.2016 um 20:40 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:34 Uhr

Die 42-jährige Ines K. war Ende Mai 2015 tot in ihrem Wohn- und Geschäftshaus in Lauenau aufgefunden worden. Der Anklageschrift des Landgerichtes Bückeburg zufolge soll der Angeklagte K. seine Ehefrau „niedergeschlagen und sie anschließend erstickt“ haben – und das „heimtückisch und aus niederen Beweggründen“. Das Motiv der Tat soll der Wunsch des Angeklagten gewesen sein, mit seiner Geliebten ein neues Leben zu beginnen.

In der Öffentlichkeit sei K. mehrmals mit einer anderen Frau gesehen worden. So mehrten sich scheinbar auch die Gerüchte, dass es um die Ehe von Uwe und Ines K. nicht mehr gutstehe. Anfangs hofften die Lauenauer jedoch noch, dass der Ehemann nichts mit dem Tod seiner Frau zu tun hat. Im Zuge der Untersuchungen der Mordkommission habe sich der Verdacht gegen Uwe K. jedoch immer weiter erhärtet. Ende September erließ die Staatsanwaltschaft schließlich einen Haftbefehl gegen den Lauenauer.

Der Auftakt der Verhandlungsreihe ist am Montag, 14. März, im Landgericht Bückeburg (wir berichteten), die Verhandlung beginnt um 9 Uhr. 15 weitere Fortsetzungstermine sind angesetzt. Der letzte Termin ist voraussichtlich am 23. Mai, die Verhandlungen gehen jeweils um 9 Uhr los.

Geändert hat sich die einst angegebene Zahl der geladen Zeugen. Sprach die Staatsanwaltschaft im Januar noch von 64 Zeugen und sechs Sachverständigen, sind auf der aktuellen Prozessliste 52 Zeugen und vier Sachverständige benannt.r, kle




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