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Besetzung des Sport- und Partnerschaftsausschusses mit sachkundigen Bürgern wird zum Zankapfel

Erste Abstimmungsniederlage für die Mehrheit

Bückeburg (rc). Die Mehrheitsgruppe hat gleich in der ersten Sitzung eines Ausschusses eine Abstimmungsniederlage hinnehmen müssen. Mit Stimmen aus SPD und FDP wurden auf der Sitzung des Sport- und Partnerschaftsausschusses Anträge des Ausschussvorsitzenden Wolfhard Müller (SPD) zur Besetzung des Ausschusses mit sachkundigen Bürgern abgebügelt. Er hatte vorgeschlagen je zwei sachkundige Bürger für den Bereich Sport und für den Bereich Partnerschaft in den Ausschuss zu berufen und Vorschläge gemacht, aus welchen Verbänden und Vereinen der Stadt diese Vertreter kommen sollten: für den Sport einer aus der Arbeitsgemeinschaft Bückeburger Sportvereine und ein Sportlehrer als Vertreter der Schulen; für die Partnerschaft ein Vertreter des Stadtjugendrings und des Freundeskreises Bückeburg-Sablé.

veröffentlicht am 02.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:20 Uhr

Dies aber hätte bedeutet, dass der namentlich bereits feststehende CDU-Vorschlag hintenüber gefallen wäre - obwohl die CDU mehrfach darauf hinwies, dass ihr Vorschlag tief im Sportbereich verankert ist. Da sich Dagmar Vogeler-Kreusel bei der Abstimmung der Stimme enthielt, stand es 3 : 3 im Ausschuss. Mit dem Patt war dieser Antrag abgelehnt. Daraufhin wurdeüber den weiterführenden Antrag abgestimmt, nämlich dass der namentlich feststehende CDU-Vorschlag angenommen wird und damit nur noch drei freie Posten- statt vier wie vom Ausschussvorsitzenden gewollt - zur Verfügung stehen. Hier stimmten sogar zwei Ratsherren der Mehrheit mit der CDU. Nun bleibt es dem Rat überlassen, wer nun letztendlich als sachkundiger Bürger in den Ausschuss berufen wird. Während der Diskussion waren Müller und Ratsherr Malte Bolanz (CDU) heftig aneinander geraten. Bolanz verwies mehrfach auf Absprachen der Fraktionsspitzen, woraufhin die CDU ihren sachkundigen Bürger benannt habe, betonte aber gleichzeitig, dass der Antrag Müllers inhaltlich "in Ordnung " sei. Müller wiederum verwies darauf, dass ihm von Absprachen nichts bekannt sei.




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