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Gehweg an der Liekweger Straße: Baufortschritt im Zeitrahmen / Ende für Oktober prognostiziert

Erste Rohre für DSL-Kabel bereits in der Erde

Liekwegen (gus). Die Arbeiten am Gehweg entlang der Liekweger Straße (L 447) in Liekwegen gehen stetig voran. Dabei werden auch gleich die Leerrohre für die angekündigte DSL-Versorgung verlegt. Ein Synergieeffekt, wie er im Buche steht.

veröffentlicht am 03.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:22 Uhr

Gerade erst hat die Telekom angekündigt, die gesamte Gemeinde Nienstädt mit DSL mit einer Datenrate von mindestens 2000 Kilobit pro Sekunde zu versorgen, da wird auch bereits die Infrastruktur dafür vorbereitet. Die Beteiligten haben schnell geschaltet – denn hätte man jetzt vergessen, die Röhren in die Erde zu legen, hätte in 2011, wenn die DSL-Leitungen verlegt werden sollen, der neue Gehweg wieder aufgerissen werden müssen.

So aber sind zumindest an dem 2300 Meter langen Abschnitt an der Liekweger Straße keine weiteren Buddelarbeiten mehr nötig, wie Bürgermeister Gerhard Widdel erklärt. Ob und wie viel Erdarbeiten in der restlichen Gemeinde nötig sind, ist nicht zu prognostizieren, da nicht bekannt ist, wo DSL-fähige Kabel mit ausreichender Kapazität liegen. „Wir freuen uns, dass alle Ortsteile, also auch Wackerfeld, Meinefeld, Sülbeck und Liekwegen mit DSL versorgt werden“, sagt Widdel. Im dritten Quartal 2011 soll der Breitband-Internet-Ausbau nach dessen Kenntnis vonstattengehen.

Nicht nur das DSL-Leerrohr ist im Zuge des Fußweg-Baus bereits verlegt worden. Auch Schmutz- und Regenwasserkanäle, Wasser- und Gasleitungen sowie Telefon- und Stromkabel sind dort, wo es nötig war erneuert worden. Der Regenwasserkanal hat an einigen Stellen einen Durchmesser von 50 Zentimetern (normal sind 30 Zentimeter), weil der Kanal auch als Staureserve dient. Denn um den Bürgersteig zu bauen, muss an eben diesen Stellen ein Graben zugeschüttet werden.

Dies geschieht aus Platzgründen. Teils musste die Gemeinde Privatleuten Grundstücksfläche abkaufen. Im Mittel ist der Gehweg zwei Meter breit, das Maß variiert allerdings.

Die rund 650 000 Euro teure Baumaßnahme kostet die Gemeinde Nienstädt etwa 290 000 Euro. Rund 360 000 Euro erhält die Kommune vom Bund. Eigentlich ist der Geh- und Radwegbau entlang Landesstraßen Ländersache, doch nach langem Hin und Her hatte die Gemeinde Nienstädt beschlossen, den seit langer Zeit von Anliegern gewünschten Fußweg zum Teil auf eigene Kosten realisieren zu lassen.

Zeitlich sind die Arbeiter einigermaßen auf Kurs. Eigentlich war die Fertigstellung des Gehwegs für September dieses Jahres geplant. Jetzt sollen die Bauarbeiten bis Mitte Oktober dauern.

So lange müssen die Verkehrsteilnehmer an der Liekweger Straße noch Einschränkungen in Kauf nehmen. Unter anderem ist ein Abschnitt mit einer Ampel versehen. Beschwerden deswegen sind Widdel nicht bekannt.




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