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Erstmals Vorstoß in Schwarz-Grün

Landkreis (ssr). Erstmals unternehmen CDU und Grüne im Kreistag einen gemeinsamen politischen Vorstoß. Die Union und die Gruppe Grüne/WIR haben in einem Antrag den Landkreis aufgefordert, im Rahmen der Energieregion Weserbergland das Schaumburger Land zur Energieregion fortzuentwickeln. Dabei sollen nach Vorstellung beider politischer Gruppen"einerseits Aktivitäten im Bereich der Solarthermie, Photovoltaik und Geothermie neben den bereits im Blickfeld befindlichen Energieanlagen auf Basis von Biomasse oder Biogas entwickelt und gefördert werden", so der Wortlaut des Antrags. Dadurch könne man zu einem breit gefächerten und ausgewogenen Energiemix bei erneuerbaren Energien kommen.

veröffentlicht am 19.07.2008 um 00:00 Uhr

"Andererseits sollen die Flächenversiegelungen auf ein unerlässliches Maß reduziert, die energetische Sanierung größerer Wohnanlagen und öffentlicher Gebäude eingeleitet und bei Neubauten der auf Passivhäuser entfallende Anteil ausgebaut werden", erklärten CDU-Fraktionssprecher Gunter Feuerbach und Grünen/WIR-Gruppensprecher Michael Dombrowski übereinstimmend. Weltweit steigende Energiepreise und die mit Sicherheit anzunehmende Erwärmung des Weltklimas stehen für die beiden Sprecher in einem unmittelbaren Zusammenhang. "Ziel aller politischen Entscheidungen auf den jeweiligen Handlungsebenen ist es, die Folgen der Entwicklung auf die Bevölkerung zu verringern und gleichzeitig Energiesicherheit für unsere Hochleistungsgesellschaft zu gewährleisten", schreiben Feuerbach und Dombrowski. Wichtiger Baustein zu dieser Zielsetzung sei die regionale Umsetzung der Schaffung eines Energiemixes im Bereich erneuerbarer Energien. Die vorhandenen technischen Möglichkeiten im Landkreis Schaumburg sollten verstärkt zum Einsatz gebracht und dabei die Steuerungsmöglichkeiten des Landkreises und seine Vorbildfunktion im Zusammenwirken mit der Kreisverwaltung zielgerecht ausgebaut werden.




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