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Mitunter kaum überschaubare Gästeschar vergnügt sich auf dem Gourmettreff „Bückeburg kocht über“

„Es geht doch nichts über das Original“

Bückeburg (bus). „Das hat wieder einmal richtig lecker geschmeckt“, „Vorzüglich wie jedes Jahr“, „Es geht doch nichts über das Original“ – so oder in etwa gleichlautend äußerte sich die weitaus überwiegende Mehrheit der Besucher des Gourmettreffs „Bückeburg kocht über“, der am Wochenende eine mitunter nur mit Mühe überschaubare Gästeschar auf das Areal rund um den Marktplatzbrunnen der Ex-Residenz lockte. Mit dem jetzt 13. Gang des Feinschmeckervergnügens tischte das Stadtmarketing erneut eine bestens bekömmliche Mixtur aus leckeren Speisen und Getränken, Unterhaltung und Geselligkeit auf, die kaum einen Wunsch offen ließ.

veröffentlicht am 06.08.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 22:41 Uhr

Für das leibliche Wohl der Gäste zeichneten sieben einheimische gastronomische Einrichtungen verantwortlich. Mit von der Kochpartie waren der Jetenburger Hof, der Ratskeller, die Schlossküche, der Schäferhof, die Große Klus, das Park-Café und der Partyservice Tavola. Im Unterhaltungsteil der dreitägigen Sause sorgten „Champagne“ mit Paul Ritchie, Bernd Gerberding und Jutta Janson (Freitag), „Big Brandy & Friends“ sowie „Buddy & The Cruisers“ (Sonnabend) und die „Barre Jazz Band“ mit Hans Schnell sowie die Unterhaltungsband „Rio“ mit Giovanni, Graziella und Stefan (Sonntag) für die prima passende musikalische Verpflegung.

Überdies zählte eine von zahlreichen Sponsoren, dem Stadtmarketing und den Wirtsleuten üppig bestückte Tombola zum Angebot. Als Hauptpreis war eine Städtereise im Wert von 400 Euro ausgelobt worden, als zweiter Preis ein Wellnesswochenende im Wert von 250 Euro und als dritter Preis sechsmal zehn „Schaumburger Fünfer“ sowie 450 Wertgutscheine der beteiligten Gasthäuser. „Da kann man nicht meckern“, meinte ein aus der Mindener Altstadt angereister Restaurantbetreiber.

„Mir hat vor allen Dingen das von meinem Kollegen Carlo zu einem Spottpreis angebotene Steak gemundet“, gab Park-Café-Inhaber Dietmar „Motz“ Warmbrunn zu verstehen. „Carlo“ Kerkhoff-Schäfer wiederum, der Chef im Rusbender Schäferhof, schwärmte vom Jetenburger Spanferkel. „Mirkos Schwarte war einmal mehr ganz vortrefflich“, sagte der Zungenragout-Experte. Was er im Nachsatz allerdings keineswegs auf die Epidermis von Jetenburger-Hof-Betreiber Mirko Stepanovic bezogen wissen wollte. Heike Strüwe und Alexander Kasseroler vom Hotel/Restaurant Große Klus hoben die Zusammenarbeit unter den beteiligten Wirten und deren Teams hervor. „Wenn es darauf ankommt, steht hier jeder jedem hilfreich zur Seite“, erklärte das Paar.

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Kam hinzu, dass die Traditionsveranstaltung in den Hauptstoßzeiten größtenteils von den anderenorts am Wochenende anzutreffenden Unbilden der gegenwärtigen Gewitterwetterlage verschont blieb. Und auch ein Artikel im Mindener Tageblatt vermochte es nicht, den Erfolg der 2012er Auflage von „Bückeburg kocht über“ zu behindern. Die Zeitung hatte am Sonnabend berichtet, dass die Organisatoren des Gourmettreffs auf den „Mindener Marktplatz“ (!) einladen. „Die durch diese Ente hervorgerufenen Verluste haben sich in Grenzen gehalten“, erläuterte Karl-Friedhelm „Carlo“ Kerkhoff-Schäfer. Sprach’s und machte sich ein zweites Mal auf den Weg zum Jetenburger Stand. „Diesmal nehme ich gebratenes Entenbrustfilet.“




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