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Rodenberger Vereine und Organisationen bieten im Hüttendorf auf dem städtischen Amtsplatz adventliches Flair

„Es macht richtig Spaß auf dem Weihnachtsmarkt“

Rodenberg (bab). „Lieber guter Weihnachtsmann, schau mich nicht so böse an …“ Das ist jetzt die am häufigsten zitierte Gedichtzeile auf dem Rodenberger Weihnachtsmarkt gewesen. Völlig unbegründet, wie sich herausstellte, denn der Weihnachtsmann schaute alle Kinder freundlich an und hatte seine Rute gar nicht erst mitgebracht. Dafür holte er aber tütenweise leckere Süßigkeiten aus seinem Sack.

veröffentlicht am 29.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 05:22 Uhr

Die Erwachsenen labten sich bei frostigen Temperaturen derweil am Glühwein, den es in rot und weiß gab, und suchten nach passenden Weihnachtsgeschenken für die Lieben. Das gemütliche Hüttendorf auf dem Amtsplatz hatte davon einige zu bieten. Vereine, Schüler und Kirchen präsentierten ihr weihnachtliches Sortiment, und selbst Auswärtige seien angetan von den „schönen Geschenken“, die sie in Rodenberg gefunden hätten, wie Fred Angerstein vom DRK berichtete. „Das haben sehr viele gesagt.“

„Es macht richtig Spaß“, bestätigte auch Stadtschullehrerin Elke Küchler-Dehne, die mit ihren Schülern „sehr viel verkauft“ hat. Diesmal soll der Erlös für die Cholera-Opfer in Haiti gespendet werden.

Auch der Förderverein der Schule verkaufte tellerweise Erbsensuppe für seine Aufgaben und machte die siebenjährige Jennifer glücklich, die stolz verkündete: „Papa, wir haben den Hauptpreis.“ Um den riesigen Präsentkorb aus der Verlosung des Vereins nach Hause zu schaffen, brauchte sie unbedingt Hilfe.

Der Posaunenchor hätte ebenfalls Hilfe gebrauchen können, denn die Minusgrade vertrugen sich nicht mit der Tuba. Weil diese eingefroren war, musste Chorleiter Henning Bock auf den Bass verzichten. Aber Posaunen und Trompeten waren stark vertreten.

Die Rodenberger waren wieder voll des Lobes für ihren Weihnachtsmarkt und dankten die Mühe der Aussteller mit gutem Besuch. Die Resonanz zeigte, dass die Füße der fleißigen Helfer in der Kälte nicht vergeblich gefroren haben.




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