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Esprit für die Jugendarbeit

HILDESHEIM. Die Jugendleiter-Ausbildung ist das Herzstück der Jugendarbeit im Kirchenkreis Hildesheimer Land, berichtet Andrea Gärtner.

veröffentlicht am 15.04.2019 um 13:55 Uhr

Sie haben es geschafft: Zum Abschluss der Ausbildung erhielten die Teilnehmer die Jugendleitercard „Juleica“. Foto: Jean Michel Tapp

Zum Erwerb der „Julei-Card“ gehört ein einwöchiges Seminar in den Herbstferien, ein Praktikum in der Kirchengemeinde und ein Abschlusswochenende. In dieser Zeit werden die jungen Menschen für ihre ehrenamtlichen Aufgaben gestärkt und gerüstet. Bis zu acht Stunden investieren die Jugendlichen in die intensive Zusammenarbeit während der Seminartage. Dabei werden Inhalte wie Spielepädagogik, Erlebnispädagogik, Andachten in der Jugendarbeit, Kindeswohlgefährdung, Recht in der Jugendarbeit, Öffentlichkeitsarbeit oder auch Leitungsstile bearbeitet. Die Teilnehmenden lernen Verantwortung zu übernehmen und reifen in ihrer Persönlichkeit. „Am Ende waren alle mit dem Juleica-Kurs zufrieden“, sagt Kreisjugendwartin Andrea Gärtner. So lobten die jungen Leute die Erläuterungen zu Rechtsfragen sowie die Tipps für den Umgang mit Kindern. Das Wichtigste aber waren die Anregungen zu Spielen und das Ausprobieren. Mit Freude und Elan kehrten die Teilnehmer nun zurück in ihre Gemeinden, wo sie ihre Kompetenzen einsetzen wollen. Künftig können sie Projekte der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort, Freizeiten und Veranstaltungen bereichern und sind dabei erfahrungsgemäß oft der erste Ansprechpartner auf Konfirmandenfreizeiten, weil sie nah an den Jugendlichen dran sind. „Wenn die Begeisterung, die sie während der Ausbildung gezeigt haben, in die Gemeinden ausstrahlt, dann können wir uns glücklich schätzen“, so Andrea Gärtner. Der nächste Juleica-Kurs startet in den Herbstferien (Infos unter www.kkjd-hila.de).




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