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Erster Hinweis auf den Absender?

Exklusiv: Wer schickte grünes Pulver zu Amtsgericht?

RINTELN. Kurz nach 11 Uhr öffnete eine Mitarbeiterin des Amtsgerichts Rinteln einen Brief. Er enthielt ein möglicherweise giftiges grünliches Pulver. Die genaue Substanz wird derzeit ermittelt. 5 Personen befinden sich in Behandlung, weitere 19 werden betreut. Exklusiv hat die SZ/LZ erste Informationen über einen möglichen Absender.

veröffentlicht am 06.03.2018 um 15:38 Uhr
aktualisiert am 06.03.2018 um 17:52 Uhr

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Um was für ein Pulver es sich handelt, soll ein "rollendes Labor" des LKA Niedersachsen derzeit ermitteln. Insgesamt werden 19 Personen vom Rettungsdienst betreut. Bisher wurde niemand in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr errichtete vor dem Amtsgericht ein Dekontaminationszelt.
Wie die SZ/LZ aus informierten Kreisen erfuhr, wurde der Brief mit der Citipost zugestellt. Als Absender soll "Einwohnermeldeamt Dortmund" angegeben gewesen sein. Die Polizei wollte das auf Anfrage der SZ/LZ nicht bestätigen. Sollte es sich tatsächlich um den angegebenen Absender gehandelt haben, dürfte er natürlich gefälscht gewesen sein. Er ist auch kein Hinweis darauf, dass der Brief tatsächlich in Dortmund aufgegeben wurde. Nach unseren Informationen fiel das Kuvert bereits bei der Zustellung auf,  weil es Beschädigungen aufwies und deshalb in Plastikfolie eingeschweißt wurde.
Momentan versucht die Polizei zu ermitteln, wer der tatsächliche Absender gewesen ist. 




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