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Deckenbilder im Goldenen Saal / Vortrag von Dr. Heiner Borggrefe

Experte informiertüber Rottenhammer

Bückeburg. Hans Rottenhammer (1564-1625) wurde in seiner Zeit europaweit als ausdrucksstarker Figurenmaler geachtet. Er wirkte in München, Rom, Venedig und Augsburg und lieferte Gemälde nach Prag, Antwerpen oder Bückeburg. So stammen auch Deckenbilder (um 1605) des Goldenen Saals im Bückeburger Schloss von Rottenhammer, der für die Residenz durch sein Schaffen eine große Rolle spielte. Namhafte Künstlerkollegen wie Jan Brueghel, Adam Elsheimer oder Palma il Giovane arbeiteten mit ihm zusammen. Noch heute zeugt die Gegenwart seiner Bilder in den großen Museen der Welt von St. Petersburg über München, Amsterdam und London bis nach Los Angeles von der Bedeutung des Künstlers.

veröffentlicht am 14.10.2008 um 00:00 Uhr

B egleitend zur derzeitigen Sonderausstellung "Rottenhammer - begehrt, vergessen, neu entdeckt" in Schloss Brake bietet die Volkshochschule in Bückeburg in Zusammenarbeit mit dem Weserrenaissance-Museum einen Abendvortrag an, der den kulturgeschichtlichen Hintergrund von Rottenhammers Schaffen illustriert. Der Vortrag findet am Donnerstag, 16. Oktober, um 18.30 Uhr in den Bückeburger VHS-Räumen statt. Dr. Heiner Borggrefe, der auch vor einem Jahr einen Bildband über Schloss Bückeburg herausgebracht hat, bespricht die Lemgoer Ausstellung. In dieser Ausstellung erwartet den Besucher ein Reigen ausgewählter Höhepunkte, wie das berühmte "Göttermahl" oder die "Marienkrönung" aus der Schaffenszeit Rottenhammers. Viele Werke sind dabei erstmalig zu sehen. Weitere Informationen unter Tel. (0 57 22) 9 57 30.




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