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Wirtschaftsförderer kommt im Herbst

Experten-Suche dauert an - bis zu drei Monate

Stadthagen (gus). Bis zu drei Monate kann es nach Angaben von Hauptamtsleiter Fritz Wehling noch dauern, bis der Stadthäger Wirtschaftsförderer seine Arbeit aufnimmt. Derzeit laufe das Sondierungsverfahren.

veröffentlicht am 20.02.2009 um 16:00 Uhr

Die Stelle des Wirtschaftsförderers ist in den zurückliegenden Monaten ausgeschrieben worden. 40 Bewerbungen sind laut Wehling im Rathaus eingegangen. Diese stammen teils von Auswärtigen, teils von Bewerbern aus der näheren Umgebung. Im "kleinen Kreis" würden derzeit die Mappen durchgesehen. Zu diesem "kleinen Kreis" gehören Bürgermeister Bernd Hellmann, Hauptamtsleiter Wehling, Wirtschaftsausschussvorsitzender Burkhard Balz (CDU), SPD-Fraktionsvorsitzender Karsten Becker sowie der externe Personalberater der Verwaltung. In der zweiten Augustwoche ist nach Wehlings Worten ein Treffen geplant, bei dem der "kleine Kreis" eine Vorauswahl treffen will. Die dann verbliebenen Kandidaten würden den Gremien der Stadt vorgestellt, anschließend die endgültige Auswahl getroffen. Es müsse außerdem berücksichtigt werden, dass der Kandidat, der die Stelle schließlich bekommen soll, unter Umständen noch in einem Beschäftigungsverhältnis gebunden ist. Deshalb rechnet Wehling mit zwei bis drei Monaten Frist, bevor der Wirtschaftsförderer in Aktion treten kann. Zu dessen Aufgaben sollen Bestandssicherung, Infrastrukturentwicklung/ Entwicklung von Standortfaktoren, Sicherung und Förderung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Beratung und Unterstützung von Firmen und Firmengründern und Stadtmarketing im Schulterschluss mit dem SMS gehören. Außerdem wird sich der Wirtschaftsförderer um Leerstände speziell in der Innenstadt kümmern. Anfang des Jahres war der 1. Juli als Einstellungsdatum avisiert worden. Bürgermeister Hellmann hatte zur Zeit seines Amtsantritts auf schnelles Handeln in puncto Wirtschaftsförderer gedrängt. Die Personalie hat bereits jetzt Einfluss auf die Stadthäger Ratsarbeit. Bei der Debatte um ein mögliches Einzelhandelsgutachten für die Kreisstadt hat Lothar Biege (FDP) dieses als sinnvolle Vorlage für den künftigen Wirtschaftsförderer bezeichnet. Maria Börger-Sukstorf (Grüne) meinte, dass das Gutachten vom Wirtschaftsförderer selber angefertigt werden sollte.

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