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Besucher finden Heimatstube über Internet / Zusätzliche Mittel für Oberen Eisenhammer gesucht

Exten auch im TV ins rechte Licht gerückt

Exten (who). Beim Heimatverein Exten dreht sich ein Großteil der Aktionen um das Industriemuseum Unterer Eisenhammer und um die Heimatstube in der ehemaligen Schule am Anger. Aber es gibt darüber hinaus noch so viel mehr, was Besucher aus weitem Umkreis nach Exten zieht, belegte der pralle Jahresrückblick zur Hauptversammlung. Bei Museumsführungen, Präsentationen in der Öffentlichkeit, darunter sogar Fernsehauftritte, haben die über 150 Heimatfreunde ihr Dorf ins rechte Licht gerückt. Und nicht zuletzt über den professionellen Internetauftritt, gestaltet von Bernd Kirchhoff und Christoph Ehleben, finden immer neue Besucher den Weg nach Exten und sind neue Verbindungen entstanden.

veröffentlicht am 03.05.2010 um 18:59 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:42 Uhr

„Ich selber habe nicht wenige Besucher in der Heimatstube erlebt, die Exten übers Internet gefunden haben“, lobte Heinrich Harting die junge Generation im Verein und im Vorstand. Der Ehrenvorsitzende spielte damit humorvoll auf den Übergang der Verantwortung von den altgedienten Aktivisten auf den Nachwuchs an: „Es wurde allmählich Zeit, denn wir Älteren wissen doch kaum, wie man Internet schreibt.“

Und als Ehrenvorsitzender leitete Harting die Wahlen zum Vorstand, die im Zusammenhang standen mit dem Inkrafttreten der neuen Satzung sowie dem Rücktritt des bisherigen zweiten Vorsitzenden Guido Schaper. Das Ergebnis: Horst Vöge bleibt weiter Erster Vorsitzender, der bisherige Schriftführer Bernd Kirchhoff wird Zweiter Vorsitzender und an seine Stelle tritt Christoph Ehleben und die langjährige Kassiererin Vera Reimer kümmert sich weiterhin um die Finanzen.

Am Geld liegt es auch, dass das Projekt Oberer Eisenhammer zurzeit auf der Stelle tritt, berichtete Horst Vöge: „Wir sind wieder zurück am Start.“ Weil sich die Förderbedingungen durch den deutlich reduzierten EU-Beitrag verschärft hätten, werde nach zusätzlichen Mitteln gesucht.

Und auch an dieser Stelle ist die Homepage des Heimatvereins ein wertvolles Bindeglied, hat sich im vergangenen Jahr gezeigt. So waren auch Sponsoren mit persönlichen und familiären Beziehungen nach Exten auf den Verein und seine Projekte aufmerksam geworden und hatten Geldbeträge für die Kasse sowie Exponate für die Heimatstube gestiftet. Darüber hinaus hatte sich sogar herausgestellt, dass der deutsche Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe einst bei einem Aufenthalt auf dem Rittergut ein Extener Motiv gezeichnet hatte.




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