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VfL Bückeburg und ASC Pollhagen-Nordsehl vor wichtigen Kellerduellen

Fällt die Vorentscheidung im Abstiegskampf?

Frauenfußball (pm). Wer steigt aus der Bezirksoberliga ab? Auf diese Frage könnte es bereits an diesem Wochenende erste Antworten geben, denn in zwei Abstiegskrimis stehen sich vier der letzten fünf Teams der Staffel direkt gegenüber. Während sich der VfL Bückeburg am Sonntag (11 Uhr) mit einem Erfolg in Lembruch vorentscheidend von den Abstiegsplätzen entfernen könnte, kämpft der Letzte ASC Pollhagen-Nordsehl beim Vorletzten Heeßeler SV am Sonnabend (16 Uhr) um den Erhalt der letzten theoretischen Chance auf den Klassenerhalt.

veröffentlicht am 31.03.2007 um 00:00 Uhr

Bernd Hitzemann hat bei den ASC-Frauen einen schwierigen Jobüber

Die Heeßeler Mannschaft erinnert sich gern an Schaumburger Teams. Die sechs Punkte auf dem Konto des HSV stammen aus den Hinrundenbegegnungen gegen den ASC und den VfL. In Pollhagen fiel das Siegtor zum 1:0 für die Burgdorferinnen gar erst in der 90. Minute. Große Hoffnungen auf eine fulminante Revanche hat ASC-Coach Bernd Hitzemann allerdings nicht. Sein Team zeigte zwar nach der Winterpause gute Defensivleistungen, doch in Richtung des gegnerischen Tores herrscht jeweils tote Hose. Zu viel Last liegt im derzeitigen Team auf den Schultern von Jessica Biesterfeld, die die Abwehr stabilisieren undgleichzeitig für Gefahr im Angriff sorgen soll. Und ohne deren Unterstützung auch Sturmführerin Janine Mensching auf verlorenem Posten steht. Ohne Tore gibt es aber auch gegen den HSV keine Punkte. Und die haben beide Teams bitter nötig. Der ASC mit drei und die Heeßeler mit sechs Zählern haben schon einen deutlichen und mit den bislang gezeigten Leistungen kaum mehr aufzuholenden Rückstand auf den VfL Bückeburg (12 Punkte) auf Rang 10. In Pollhagen sprechen die Verantwortlichen deshalb auch kaum mehr vom Klassenverbleib- von Achtungserfolgen ist die Rede. Ein solcher in Heeßel würde wohl auch den Gegner endgültig in den Abstiegsstrudel ziehen. Eine Niederlage des ASC würde dagegen auch den VfL wieder unter Zugzwang setzen. Damit es nicht soweit kommt, haben sich auch die Bückeburgerinnen am Dümmer See einiges vorgenommen. Schließlich war es das Hinspiel (7:3), das als eine Art Befreiungsschlag den VfL aus dem ultimativen Tabellenkeller katapultierte. Gegner Friesen Lembruch ist als Achter mit 16 Zählern jenseits aller Hoffnungen und Ängste für diese Saison. Auch darin liegt ein wenig der Bückeburger Zuversicht. Das Rudolf-Team hofft darauf, den Aufsteigern frühzeitig den Schneid abkaufen zu können, um mit einem klaren Erfolg gegen die Friesen, die Zeichen deutlich auf ein weiteres Jahr in der Bezirksoberliga zu stellen. Bezirksligist TSV Eintracht Bückeberge wird spielfrei seine Tabellenführung an diesem Wochenende wohl vorerst verlieren. Der punkt- und torgleiche 1. FFC Hannover erwartet den Vorletzten SG Schamerloh II und rechnet mit einem klaren Erfolg. Die Eintracht nutzt die Zeit zu einem reizvollen Vergleich mit dem Kreisliga-Tabellenführer TuSG Wiedensahl am Sonnabend um 16 Uhr in Wendthagen.

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