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„Lange Nacht der Kultur“ macht das Stadtzentrum zu einer großen Plaza

Fast wie in Bella Italia

Bückeburg. Nicht nur Albert Brüggemann fühlte sich beim Anblick des von zahlreichen Flaneuren gesäumten und von der Abendsonne umspielten Marktplatzes gestern an eine „italienische Plaza“ erinnert: Wie der Chef des Kulturausschusses fühlten viele, die zum Auftakt der „Langen Nacht der Kultur“ um 18 Uhr auf den Marktplatz gekommen waren – und sich von den ansteckende Fröhlichkeit verbreitenden Eleven der Ballettschule Voges und denen der Musikschule Schaumburger Märchensänger musikalisch Lust auf mehr machen ließen.

veröffentlicht am 14.09.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:21 Uhr

Bürgermeister Rainer Brombach pries denn auch die Vielfalt, dessen, was bei der jetzt neunten Veranstaltung dieser Art geboten wurde – und dankte den acht Sponsoren, ohne die die „Lange Nacht“ nicht möglich geworden wäre. Mit den als Bändchen verkauften Eintrittskarten war der Arbeitskreis um 19.30 Uhr hochzufrieden: „Gut 2000!“ So viel wie noch nie.

Dann ging’s los: „Kultur satt“ lockte an 28 Spielorten – von „A“ wie Auftakt bis „Z“ wie Zugabe und damit an neun Orten mehr als noch im Jahr 2012. Die Bückeburger und all jene, die das Kultevent aus Stadt und Land in Schaumburgs Kulturmetropole gelockt hatte, hatten zwischen 18 Uhr und Mitternacht die Qual der Wahl unter sage und schreibe 105 Angeboten. Die Palette reichte von „Altbewährtem“ (Reitvorführung der Hofreitschule, Konzerte Bückeburger Chöre) bis hin zu „Neueinsteigern“ („Schwarzlichtwelten“ mit dem Künstlerteam „Quaigus“ und eine Graffiti-Performance auf dem Marktplatz). Dazu boulten allein fünf Orchester, fünf Bands und zwei Bigbands um die Gunst der Menschen.

Trotz des mehr an Offerten hatte der Arbeitskreis den Eintrittspreis mit nur fünf Euro einmal mehr stabil halten können. Stabil blieb aber auch das Wetter: Bei spätsommerlichen 19 Grad hatte Bückeburg eine kleine Lücke zwischen zwei Regenfronten erwischt – derweil von Westen ein Tiefdruckgebiet anmarschierte, das um 18 Uhr bereits auf der Höhe von Köln stand. Schwein gehabt. tw

Mehr über die „Lange Nacht der Kultur“ lesen Sie in der Montagausgabe dieser Zeitung. tw




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