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Gymnasium stellt CD vor / Studioatmosphäre im Musikraum

„Feel“ bald zum Runterladen?

Steinhude. Es herrscht echte Tonstudioatmosphäre im Musikraum des Gymnasiums Steinhude. Hinter dem großen Glasfenster des schalldichten Nebenraums stehen die Zehntklässlerinnen Marie Wolf und Caroline Schoppe vor den Mikrofonen und singen.

veröffentlicht am 02.03.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:22 Uhr

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Musiklehrer Matthias Brandt steuert die Aufnahme. Beim letzten Ton streckt er als Produzent den Daumen in die Höhe. Auf dem Tisch neben Brandt liegt die erste CD des Gymnasiums. „Feel“ heißt sie. Auf ihr sind Schulband und Schulchor, die Band „Boom!“, die beiden 10. Abschlussklassen, eben Marie und Caroline als Duo, sowie Kathrin Deschka als Solistin verewigt.

Obwohl es gilt, die CD vorzustellen, ist Brandt mit Gedanken und Ideen längst ein Stück voraus. Er tüftelt daran herum, die Schule in Musikportale wie „itunes“ einzubinden.

Schulmusik zum Herunterladen – für Brandt, der während seines Studiums auch Studiotechnik zu beherrschen gelernt und mit einem Seminar für Aufnahmesoftware sein Wissen erweitert und nachjustiert hat, ist das der nächste Schritt.

Mit seinen Schülern experimentiert er gerne, entfacht Begeisterung: „Wir haben mal mit der Band in der Schule übernachtet, um hier die Aufnahmen zu machen.“ Die Rolle des Tontechnikers habe in der Nacht gewechselt, der Aufnahmebildschirm ist per Beamer für alle an der Wand sichtbar.

Auch die Arbeit aus dem Musikunterricht der 10. Klassen ist auf der CD dokumentiert: Selbstkomponiertes und -arrangiertes auf der Basis einer vorgegebenen Akkordfolge aus einer Pachelbel-Kantate.

Währenddessen sind Marie und Carolin – beide 15 Jahre alt – aus dem Nebenraum wieder dazugekommen. Seit vier Jahren singen die Mädchen im Schulchor, haben mit Gesangsauftritten bei Festen der Schule nicht nur dem Direktor Thomas van Gemmern Gänsehaut auf den Rücken getrieben, wie er bei einem schnellen Besuch im Tonstudio bekennt.

Matthias Brandt verfolgt die Aufnahme des Gesangs von Marie Wolf und Carolin Schoppe (r.). jpw




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