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Feuerwehr Heßlingen: Falscher Alarm, als Deutschland spielte / 14 Einsätze 2008

Fehlalarme stören bei Fußball-EM

Heßlingen (jak). Die Heßlinger Feuerwehrleute mussten im Vorjahr zu 14 Einsätzen ausrücken. Dabei handelte es sich um sechs Brandeinsätze, drei Hilfeleistungen und fünf Fehlalarme, ausgelöst im Senioren- und Pflegeheim Ramsauers Mühle. Besonders ärgerlich: Drei Fehlalarme erfolgten während der Fernseh-Übertragung eines Deutschlandspiels bei der Fußball-EM.

veröffentlicht am 12.03.2008 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 16:22 Uhr

Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Hoffmann kommentierte die für alle Beteiligten unbefriedigende Situation und erklärte, dass ein neuer Melder die Fehlalarme dort ausgelöst habe – er habe sich selbst an Ort und Stelle von dem anschließenden Melderaustausch überzeugt.

„Im Stadtgebiet gab es insgesamt 38 Fehlalarme, darunter drei böswillige Alarme“, erklärte der Stadtbrandmeister weiter und freute sich über die Tatsache, dass der verantwortliche junge Mann der die drei Alarme ausgelöst hatte, gefasst wurde.

Zu den Unterscheidungen der Alarme in Feuer null, Feuer eins bis Feuer drei gab Hoffmann noch bekannt, dass ab Feuer zwei der Einsatzleitwagen Hessisch Oldendorf automatisch ausrückt, um der Einsatzleitung vor Ort einen trockenen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Außerdem werde der MTW aus Fischbeck zum Einsatzort bestellt, der die Überwachung der Atemschutzmaßnahmen übernehmen soll.

Neben Stadtbürgermeister Harald Krüger und Ortsbürgermeister Jost Beckmann war auch Ortsbrandmeister Frank Bille aus Friedrichsburg unter den Gästen, die Heßlingens Ortsbrandmeister Bernd

Tegtmeier in der Jahresversammlung begrüßen konnte. Der Heßlinger Wehr gehören zurzeit 150 Mitglieder an. Davon sind 35 aktiv, 18 in der Jugendfeuerwehr, 10 in der Altersabteilung und 87 Förderer. Die Zahl der Aktiven erhöhte sich um drei Mitglieder – sie kommen aus der eigenen Jugendwehr. Bürgermeister Harald Krüger betonte, dass von den 24 Ortswehren in der Stadt nicht jede mit einer eigenen Jugendfeuerwehr aufwarten könne, die mittelfristig den Fortbestand der aktiven Wehr sicherstelle. „Brauchen werden wir die jungen Leute in jedem Fall“, so Krüger.

Patrick Schaper wurde in der Jahresversammlung zum Feuerwehrmann, Mario Zielke zum Hauptfeuerwehrmann und Harald Dorndorf zum Hauptlöschmeister befördert. Mario Zielke war bei den meisten Diensten dabei und konnte sich damit die Auszeichnung „Feuerwehrmann des Jahres“ sichern. Für 25 Jahre aktive Feuerwehrarbeit wurde Carsten Becker geehrt.




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