weather-image
23°
×

Vier Jungen lernen bei Ferienspaßaktion bei Uli Höfler in Seggebruch, wie man einen Fahrradreifen flickt

Ferienkinder sind gewappnet für den Fall der Fälle

Seggebruch (kle). Ein kaputter Fahrradreifen ist schon etwas Ärgerliches. Nicht zu wissen, wie man ihn repariert, kann noch viel ärgerlicher sein – vor allem, wenn man gerade auf großer Fahrradtour ist. Aus diesem Grund haben vier Jungen aus der Samtgemeinde Nienstädt am Freitag beim Ferienspaß-Fahrrad-Workshop von Uli Höfler in Seggebruch teilgenommen und sich zeigen lassen, wie man einen Fahrradschlauch richtig flickt.

veröffentlicht am 05.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:22 Uhr

„Ich wollte letztes Jahr schon mitmachen, aber da war ich noch zu jung“, erzählte der neunjährige Niklas aus Seggebruch. Er ist passionierter Mountainbiker und fährt „jeden Tag zehn Kilometer“. Einen Platten habe er bisher zwar noch nicht gehabt, „trotzdem wollte ich einfach mal lernen, wie man einen Reifen repariert – und dazu noch andere wichtige Sachen rund um mein Fahrrad.“

Mithilfe eines eigenen alten „Drahtesels“ zeigte und erklärte Höfler den interessierten Nachwuchsradlern erst alles Nötige, bevor sie das Gesehene selbst ausprobieren durften: Einen Schlauch unter dem Reifenmantel hervorholen, ihn mithilfe von Wasser auf Löcher untersuchen und schließlich mit Schmirgelpapier, Kleber und Flicken das Loch verschließen. Ein paar wichtige Tipps gab Höfler seinen Schützlingen außerdem auf den Weg: So sollten sie immer darauf achten, dass der Flicken genau in der Mitte auf das Loch komme, und kontrollieren, ob tatsächlich nur ein Loch im Schlauch sei und nicht mehrere.

„Wenn man das das erste Mal alleine macht, kann es schon vorkommen, dass es nicht gleich hinhaut“, erklärte Höfler. „Aber das kommt mit der Zeit.“ Die vier Jungen waren auf jeden Fall zuversichtlich. „Das kriege ich hin“, konstatierte der neunjährige Leon aus Nienstädt selbstbewusst. Auch er habe noch nie mit einem Platten zu kämpfen gehabt. Doch wenn man so viel Fahrrad fährt wie er, nämlich „jeden Tag“, kann es in der Tat nicht schaden, für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige